Freitag, 5. Oktober 2012

Verena und Michael (3)





Verena und Michael  ( 3 )





Verena hat sich inzwischen aus dem Zauberwald entfernt und sitzt nun, wie schon so oft, hinter einem Busch verborgen und beobachtet das Försterhaus.
Verspielt pflückt sie einige Gänseblümchen und steckt sie sich ins Haar.
Plötzlich raschelt es, ein Schnaufen und Schnüffeln und ein graubrauner Jagdhund steht plötzlich schwanzwedelnd vor ihr.
Im ersten Moment erschrickt Verena, doch dann lockt sie schmeichelnd.
Na, komm doch, du Hübscher, wie heißt du denn?“
Flack!“ ertönt eine sonore Männerstimme und als das Mädchen aufsieht, blickt sie geradewegs in die lachenden braunen Augen ihres Schwarms.
Glutrot im Gesicht erhebt sich Verena und streicht verlegen ihren Rock glatt.
Sie wendet sich um und will in den Wald fliehen, doch der junge Mann hält sie fest.
Bleibt doch hier. Ich habe euch schon seit einiger Zeit bemerkt. Ihr versteckt euch hier und beobachtet uns. Wer seid ihr? Wohnt ihr hier in der Nähe? Wie heißt ihr?“
Verena reißt sich los und läuft in Richtung Wald, dann wendet sie sich um, lacht übermütig und hebt grüßend die Hand .
Ich heiße Verena!“ und ist seinen Blicken entschwunden.
Der junge Mann schmunzelt, doch dann wird er nachdenklich. Sie ist im Zauberwald verschwunden, sollte sie eine der Waldgeister sein?
In Gedanken versunken geht er zurück ins Haus.
































O Frühling, O Wonne, wie Zaubermacht
Ist in den Herzen die Liebe erwacht
Wie sind die Tage voll Duft und Blüh`n
Und liebliche Träume die Nacht durchzieh`n
Wie ist das Herz so froh und so weit
O sonnige, wonnige Frühlingszeit.

E. Ammerich




Fortsetzung folgt












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