Donnerstag, 15. November 2012

Die Puppe Namenlos Teil 6








In der Puppenküche wird schon fleißig Tee gekocht und Kekse gebacken.
Dorthin schleichen die Puppen und bald wird eine fröhliche Party gefeiert.
Bärbel aber holt sich ein Kissen und setzt sich neben die Wiege und beginnt mit ihrer Erzählung.
Ich landete mit einem riesigen Loch im Kopf in einem Trödelschuppen. Dort fand mich Inge und wollte mich reparieren lassen, aber das kostete eine Menge Geld und so beschloss sie, es selbst zu versuchen. Sie hörte sich ein wenig um und hatte das Glück eine alte Dame kennen zu lernen.
Diese besaß vor dem Krieg zusammen mit ihren Eltern ein Spielwarengeschäft mit einer Reparaturwerkstatt .
Die vielen Ersatzteile, die sie über den Krieg retten konnte, schenkte sie Inge und sie brachte ihr bei, wie man Puppen repariert. So wurde aus Inge eine Puppendoktorin.“
Bärbel erhebt sich.
Wenn du wieder gesund bist, darfst du auch an unseren Teepartys teilnehmen. Aber solange nicht alles verheilt ist, musst du liegen bleiben. Wie ist es eigentlich passiert?“
Namenlos erzählt nun ihre Lebensgeschichte und viele mitleidige Rufe dringen aus der Ecke.
Bärbel gesellt sich zu den anderen und Namenlos ist wieder allein.
Sie hört das Gelächter und Geplauder der Puppen und einmal ist sogar einer der Nussknacker herunter gestiegen, um den Damen ein Ständchen zu bringen.
Doch als sie ihn auslachen, weil er keinen Ton richtig halten kann, verzieht er sich beleidigt wieder auf sein Regal.

Irgendwann schläft Namenlos dann ein.


An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei meiner Internet – Freundin Inge bedanken, die mir genau erklärt hat, wie man Puppen repariert und mir außerdem die wunderbare Geschichte erzählte, wie sie selbst dazu kam, Puppen zu reparieren.







1 Kommentar:

  1. Gerne wäre ich die tausendste Besucherin gewesen. Nun bin ich die 1.001. Auch schön. Herzlichen Glückwunsch, liebe Lore!
    Und erfreu uns bitte noch mit ganz vielen deiner wunderschönen Geschichten.
    Liebe Grüße!
    Martina

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Für die lieben Kommentare möchte ich mich bedanken, ich freue mich über jeden einzelnen, auch wenn ich nicht immer dazu komme, sie zu beantworten.