Dienstag, 29. Januar 2013

Die Zaubergeige Teil 4


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Wieder sind einige Wochen vergangen und Mutter Erde wird immer besorgter.
Die Eisdecke über der Erde hatte sich weiter ausgebreitet und die kalte Luft, die nach oben zieht hält Mutter Sonne und ihre Töchter gefangen.
Die guten Geister habe sich auf die Suche nach dem Frühling gemacht, doch er war nirgendwo zu finden.
Bekümmert betrachtet Mutter Erde ihren Garten und bemerkt voller Schrecken, dass die Frühlingsblumen ihren Glanz verloren hatten und einige sogar schon ihre Köpfe hängen lassen.
Die Zeit drängt.


Die Eishexe lümmelt auf ihrem Thron und blickt voller Spott den Winter an, der mit grimmigem Gesicht vor ihr steht.
Du wagst es mir zu drohen, du kümmerlicher Wicht!“
Wütend funkelt der Winter sie an.
Gib meinen Bruder frei, damit die Welt ihre Ordnung hat. Auch sind wir Wintergeschöpfe müde und möchten endlich schlafen.“
Die Eishexe richtet sich auf.
Willst du mir drohen? “
Mit geballten Fäusten tritt der Winter einen Schritt auf sie zu.
Wo hast du meinen Bruder versteckt, sprich Weib!“
Die Eishexe lacht schrill.
Deine Respektlosigkeit habe ich mir lange genug gefallen lassen. Wenn ich dich nicht brauchen würde, hätte ich dich schon längst vernichtet.
Und glaube nicht deine Mutter kann dich noch lange beschützen, bald wird sie ihre Macht verloren haben!“
Sie schnippt mit dem Finger und der Winter ist in einem Eisblock gefangen.
Verzweifelt schlägt er dagegen.
Die Eishexe tritt dicht an ihn heran.
Du wolltest dich doch ausruhen, nun das kannst du nun tun. Nutze die Zeit und überlege wem du dienen möchtest!“
Ihr Lachen lässt die Eiszapfen klirren.




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