Dienstag, 15. Januar 2013

Robins Wiese Teil 11



Primelchen aber ist zur Wiese zurück geflogen.
Vorher hat sie noch an der großen Kastanie Anton und seine Familie besucht, die sich freuten, als sie von der neuen Heimat der Elfen erfuhren.
Auf der Wiese angekommen erzählt sie den Anderen , was
sie mit Annegret ausgemacht hat und dass Hoppelchen nun auch eine neue und sehr schöne Heimat haben wird.
Der Hase ist erleichtert und die Elfen freuen sich für ihn, obwohl ihnen allen die Trennung weh tu.
Doch bald schwirren sie alle wieder vergnügt über die Wiese, denn wie schon erwähnt, Elfen belasten sich nicht lange mit trüben Gedanken.
Gegen Abend aber ist plötzlich ein schreckliches Geräusch zu hören.
Eine große mächtige Maschine fährt mit Ächzen und Stöhnen die Straße herauf.
Dicker Qualm steigt auf und das Rattern schmerzt die empfindlichen Ohren der Elfen.
Erschrocken flüchten sie unter die Sträucher.
Das riesige Ding hält genau vor dem Zaun und ein Mann springt heraus.
Er wirft einen Blick über den Zaun und meint zu dem anderen Mann, der ihm mit einem PKW gefolgt war, um ihn wieder mit in die Stadt zu nehmen.
Morgen früh, geht es dann los!“
Dann steigt er in das Auto, der Motor heult auf und sie fahren weg.
Nun aber wird es lebendig auf der Wiese.
Elfen sind ja entsetzlich neugierig und so fliegen sie über den Zaun, setzen sich auf das Ungetüm und klettern durch den Spalt der nicht ganz geschlossenen Scheibe.
Und nun wird das seltsame Ding untersucht und die Luft schwirrt von ihrem fröhlichen Schwatzen.
Primelchen aber steht neben Hoppelchen und betrachtet besorgt den großen Bagger.
Hoffentlich kommt Mohnblüte rechtzeitig,“ murmelt sie.
Dann aber ruft sie die Elfen und bald liegen alle in ihren Blüten und lassen sich zum letzten Mal vom Abendwind in den Schlaf wiegen.
Der kleine Hase aber schlüpft durch den Zaun und besieht sich den großen furchterregenden Drachen und sein kleines Näschen zuckt aufgeregt.


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