Donnerstag, 10. Januar 2013

Robins Wiese Teil 6







Als Primelchen am nächsten Morgen erwacht fühlt sie sich seltsam getröstet und sie hat das Gefühl, als würde alles wieder gut werden.
Auf der Wiese ging es schon fröhlich zu.
Jede Elfe war für ihre eigene Blume verantwortlich
Sie musste dafür sorgen, dass sie immer genügend Wasser bekam, dass sie vom Unkraut befreit wurde, bei starkem Wind nicht umknickte und ihre frische schöne Farbe behielt.
Die Elfen sangen, lachten, schwatzten und hatten die drohende Gefahr schon längst vergessen.
Gegen Mittag kam eine Schwalbe, begleitet von Kleiner Brise, und landete direkt vor Primelchen.
Eine Elfe mit feuerrotem Haar klettert herunter und lacht fröhlich.
Hallo, ich bin Mohnblüte und du bist sicher Primelchen.“
Hallo Mohnblüte, herzlich willkommen.“
Die Elfen kommen heran und bilden einen Kreis.
Primelchen führt ihren Gast zu einem Blaubeerstrauch, der etwas im Schatten steht und bittet einige Elfen ihnen Honigmet und für die Schwalbe Wasser zu bringen.
Kleine Brise ist schon weiter geflogen.
Bald sitzt das Elfenvölkchen auf dem Strauch um Primelchen und Mohnblüte herum.
Diese nimmt einen Schluck von dem Honigmet, der in einer zierlichen Trompetenblume gereicht wird und meint vergnügt.
Euer Honigmet ist sehr gut, da wird sich mein Vater König Kornsamen aber freuen, wenn ihr erst bei uns seid und solch einen herrlichen Met bereitet.
Sie lacht, als sie die erstaunten Blicke ringsum sieht.
Kleine Brise war bei uns und hat mir eure Not geschildert.
Die Menschen sind manchmal so gedankenlos und wissen gar nicht, was sie der Natur antun.“
Sie sieht sich auf der schönen blühenden Wiese um und seufzt bekümmert.

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