Freitag, 11. Januar 2013

Robins Wiese Teil 7









Mein Vater hat mich sofort mit Schnäbelchen zu Euch geschickt. Kleine Brise hat uns den Weg gezeigt.“
Sie nimmt einen Schluck.
Der Weg war weit und staubig.“ lächelt sie.
Mein Vater bittet euch zu uns zu kommen. Wir leben auf einem wunderbaren Gebiet und bieten euch eine Heimat.“
Jubel bricht aus und die Elfen tanzen in der Luft.
Mohnblüte und Primelchen betrachten sie lächelnd.
Als sich alle wieder beruhigt haben, erzählt ihnen Mohnblüte von ihrer wunderschönen Heimat.
Und die Menschen, die dort leben, werden die nicht auch eines Tages alles zerstören?“ fragt Primelchen bange.
Mohnblüte schüttelt lächelnd den Kopf.
Nein die Menschen haben aus unserem Gebiet einen Naturschutzpark gemacht und dort können Pflanzen und Tiere geschützt leben.
Und wenn einmal einer von diesen Menschen ins andere Reich wechselt, dann ist der Naturpark durch Verträge und andere Menschen geschützt.“
Die Elfen sind inzwischen alle verschwunden, doch nun kommen sie und jeder trägt ein Köfferchen in der Hand.
Mohnblüte lacht herzlich.
Nein, meine Lieben, ich kann euch jetzt nicht mitnehmen, denn der Weg ist viel zu weit. Das würden eure kleinen Flügelchen nicht schaffen.“
Sie sieht in die enttäuschten Gesichter und tröstet.
Morgen werde ich euch holen. Mein Vater hat eine Versammlung der Vögel einberufen.
Nicht weit von hier habe ich einen Telefonmasten entdeckt, dort werden die Vögel morgen sich sammeln und ihr könnt dann auf ihren Rücken in eure neue Heimat reisen.
Ich komme mit Schnäbelchen und hole euch ab.“
Nun strahlen die kleine Wesen wieder und bringen ihre Köfferchen zurück.
Mohnblüte aber verabschiedet sich, denn der Weg ist weit.



 

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