Samstag, 16. März 2013

Frühlingsahnen







Es ist ein leises Ahnen
Auf einmal in der Luft
Auf wolkengrauen Bahnen
Ein Hauch von Frühlingsduft

Das webt und schwebt im Zimmer
Es ist, man weiß nicht wie? 
Ist es ein heller Schimmer?
Ist`s eine Melodie?

Es stehn noch kahl die Bäume
Noch klingt kein Amsellied
Doch ziehen holde Träume
Voll Sehnsucht ins Gemüt

Es ist als ob am Morgen
Das Leben schöner wär
Und all die vielen Sorgen
Sie scheinen nicht so schwer

Das ist das leise Ahnen
Das zieht und lockt und lacht
Und bringt auf rosigen Bahnen
Den Frühling über Nacht


E. Ammerich


Ich denke, wir alle freuen uns nach dem langen dunklen Winter auf den Frühling.
Kurz war sein Gastspiel bisher gewesen, doch nun hat der Winter wieder das Zepter in die Hand genommen.
Morgen mache ich eine kleine Pause, dann beginne ich mit einem poetischen Frühlingsmärchen.


Eure Märchenfee 
      
   

  

1 Kommentar:

  1. Ein wunderschönes Gedicht! Hier gefällt es mir gut, ich werde gerne immer mal wieder vorbeischauen.
    Liebe Grüße
    Calendula

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Für die lieben Kommentare möchte ich mich bedanken, ich freue mich über jeden einzelnen, auch wenn ich nicht immer dazu komme, sie zu beantworten.