Montag, 29. Juli 2013

Die abenteuerliche Reise im Ballon Fortsetzung 12




Der schwarze Hengst wiehert freudig und zerrt an dem Zügel, dass Fridolin, der ihn führt, ins Stolpern gerät.
Das Pferd erkennt seine Heimat und als es los prescht haben unsere Freunde alle Mühe ihm zu folgen.
Sie erreichen eine riesige Weidefläche mit mehreren Koppeln, in dessen Hintergrund sich
ein weißes großes Haus mit mehreren Stallungen erstreckt.
Der Hengst stößt ein lautes triumphierendes Wiehern aus und einige Leute, die an den Koppeln standen, kommen auf sie zu gerannt.
Es sind Don Fernando, Kasimir und Muck und Puck.
Jubelnd läuft Hieronymus ihnen entgegen.
Das Wiedersehen der Zirkusfreunde ist einfach rührend.
Als sie später in der gemütlichen Bauernstube sitzen nimmt das Erzählen kein Ende und manche Träne fließt, als sie über den guten Direktor Quirin sprechen.
Leider wissen auch die wiedergefundenen Freunde nicht, wo sich der Direktor befindet
Ebenso wie Angela und Fridolin haben sie ihn zuletzt in der Hafenkneipe gesehen, als er ihnen das Geld übergab.
Auch was aus Cäptn Cook und Eulenspiegel, sowie Gina geworden ist können sie nicht sagen.
Kasimir seufzt:
Ich habe mich noch einmal umgedreht, als wir hinaus gingen.
Er wirkte so unendlich traurig, verwirrt und verloren.
Am liebsten wäre ich umgekehrt und hätte ihn
mitgenommen. Doch ich weiß, dass er das nicht gewollt hätte.“
Bis tief in die Nacht sitzen die Freunde und erzählen.
Immer wieder kommt das Gespräch auf Direktor Quirin.
Don Fernando und seine Freunde wären gerne mitgefahren, doch sie können ihre Pferde nicht im Stich lassen.
Außerdem wäre im Ballon sowieso kein Platz für sie alle gewesen.

Es war früh am nächsten Morgen als Hieronymus nach einer unruhigen Nacht aufwacht.
Böse Träume hatten ihn gequält.
Als er sein Zimmer verlässt begegnen ihm Fridolin und Angela, die ebenfalls nicht mehr schlafen können.
Nach einem gemeinsamen Frühstück in der großen Küche mit den Freunden, die ebenfalls schon wach sind, wollen sie aufbrechen.
Peter beugt sich zu seiner Schwester und murmelt leise:
Der Ballon steht doch noch bei Viola.“
Doch als sie das Haus verlassen steht der Ballon abflugbereit auf dem Hof und Luftikus lehnt lässig dagegen.
Der schon wieder,“ grollt Peter und schon fährt ihm ein Windstoß durch die Haare.
Die Anderen lachen.
Nach einem herzlichen Abschied und dem Versprechen mit Direktor Quirin wiederzukommen, steigen die fünf Kameraden in den Korb und mit Hilfe von Luftikus fliegen sie bald neuen Abenteuern entgegen.
Nachdem der Windgeist sich verabschiedet hat, nicht ohne Peter noch kräftig die Haare zu strubbeln, segeln sie gemütlich durch den
blauen Himmel.

Kommentare:

  1. Guten Morgen liebe Lore
    Hoffentlich gelingt es den Freunden ihren Dr Quirin zu finden, das wird dann ein Fest geben,sehr schön Deine Märchengeschichte. Danke
    Lieben Gruß Joachim

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  2. Na klar, finden sie den Direktor wieder!
    Da bin ich ganz sicher :-)!
    LG Martina

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Für die lieben Kommentare möchte ich mich bedanken, ich freue mich über jeden einzelnen, auch wenn ich nicht immer dazu komme, sie zu beantworten.