Dienstag, 16. Juli 2013

Die abenteuerliche Reise in einem Ballon - Vorwort

Vorwort:

Habt ihr schon einmal einem Fesselballon hoch am Himmel gleiten sehen und euch gewünscht, auch einmal über der Erde zu schweben und alles dort unten zurückzulassen.
Die Menschen, die immer kleiner werden und auch die Sorgen, die plötzlich verschwindend klein sind und nur noch über euch der weite Himmel.
"Über den Wolken, da muss die Freiheit grenzenlos sein ..." so sang schon Reinhard Mey. 
Morgen nehme ich euch mit auf so eine Reise, abenteuerlich, zauberhaft und berührend.
Ihr werdet viele alte Bekannte treffen.
Lasst euch überraschen.
Mein Freund "Nachtigall" hat dazu ein Gedicht geschrieben.




Ballonfahrt
 
Ein Kugelförmiger Körper innen hohl,
ist wie ein Ball, das merkt man wohl,
unten ist ein Korb bestückt,
mit Menschen und Ballast „Verrückt“

Eine Gasflamme erhitzt die Luft,
ein Fahrgast um Hilfe ruft,
das Ding schwebt zum Himmel hoch,
der Hilferufer schämt sich nun doch.

An der Erde alles winzig klein,
hoch oben hört man die Engelein,
ein Hund klein wie eine Kleiderlaus,
sieht alles wie ein Spielzeug aus.

Verzweifelt greift man nach einem Sack,
der Sand erhält und wirft ihn über Bord,
seitlich am Korb hat er gehängt,
dadurch der Korb sich nach unten senkt.

Plötzlich eine Leine vor dem Gesicht,
und unten dran hängt ein Gewicht,
Der Korb sinkt mit toller Hast,
und wird von einem Windstoß erfasst.

Nun schaukelt alles hin und her,
wir Menschen stürzen kreuz und quer
dann ist alles ruhig jetzt
man hat auf der Erde aufgesetzt.

In Zukunft fährt man mit dem Zug,
und wählt nicht so einen rasanten Flug,
man sitzt bequem in dem Waggon,
und niemals wieder mit einem Luftballon.

Nachtigall

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