Dienstag, 1. Oktober 2013

Erlebnis im Zoo


Nun da es wieder kälter wird, die Badesaison vorbei ist stellt sich die Frage, was unternehmen wir mit unseren Kindern oder Enkelkindern.
Da bietet sich doch ein Besuch im Zoo an.
Manchmal kann das auch ganz schön aufregend sein und man begegnet Wesen, die man im Zoo überhaupt nicht vermutet.
So ist es der kleinen Ramona ergangen, deren Geschichte ich euch erzählen möchte.
Macht es euch bequem und hört gut zu.


Erlebnis im Zoo

Ramona, trödle nicht, wir müssen noch die Oma abholen,“ ruft Gerda ungeduldig, während Jan schon hinaus zum Auto geht.
Ich komm ja schon!“ brüllt Ramona, schnappt ihre Tasche und verlässt das Zimmer.
Hübsch sieht sie aus in der hellblauen Jeans und dem pinkfarbenen T-Shirt.
Auf der kecken mit Sommersprossen übersäten Nase
sitzt eine niedliche Brille.
Die dunkelblonden Haare zu einem Pferdeschwanz gebunden, wippen fröhlich auf und ab, als sie die Treppe hinunter springt.
Vor dem Haus der Oma, springt das quirlige Persönchen aus dem Auto und läutet Sturm.
Tante Nadine öffnet.
Nicht so stürmisch, Ramona!“ lacht sie.
Wir fahren heute in den Zoo, kommst du mit, biiiitte!“
Das geht nicht, ich muss noch arbeiten,“ bedauert die Tante.
Schade!“ mault das Mädchen.
Und dass ich mitkomme, bedeutet wohl gar nichts!“
Oma Sonja, eine jugendlich wirkende Frau in den Fünfzigern, betritt den Flur.
Natürlich!“ jubelt Ramona und wirft sich der geliebten Oma in die Arme.
Ein fröhliches übermütiges Winken für die Tante, dann verlassen die Beiden das Haus.
Im Auto steht das kleine Plappermäulchen keinen Augenblick still, so aufgeregt und glücklich ist sie.
Endlich ist der Parkplatz zum Zoo erreicht, der Weg zum Zoo überstanden, die Kasse passiert und nun kann es losgehen.
Die Sonne strahlt hell und warm vom Himmel, als hätte sie sich extra blank geputzt für Ramonas Zoobesuch.


Sie lacht über die Schimpansen, die auf den Bäumen turnen und von dort oben frech auf die Besucher herab sehen.




Die Gorillas mit ihrer gedrungen Gestalt und den tiefliegenden kleinen Augen flößen ihr etwas Furcht ein.
Doch die Paviane daneben, die ihre feuerroten Hintern verächtlich den Besuchern zeigen, bringen sie wieder zum Lachen.



Bei den Zebras erklärt ihr der Vater, dass kein Zebra
die gleichen Zeichen hätte.
Die verschiedenen Musterungen helfen den Tieren sich wiederzuerkennen und zu unterscheiden.
Zebrafohlen prägen sich das Muster ihrer Mutter ein, damit sie diese immer wieder finden.
Ramona hört aufmerksam zu, denn sie ist ein kluges und lernbegieriges Kind.
Doch allmählich wird sie müde und etwas maulig.








Kommentare:

  1. Deine Geschichte und die wundervollen Tierbilder haben mich heute Morgen schon sehr erfreut! LG Martina

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  2. Lore, das ist wieder eine wunderschöne Geschichte,
    garniert mit wunderschönen Zeichnungen.
    Einen wunderschönen Abend wünscht Dir
    Irmi

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  3. Guten Morgen liebe Lore
    Zu dem Zoo ein Kindermund:
    Im Zoo kann man Tiere sehen, die gibt es gar nicht.
    Loeben Gruß Joachim

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Für die lieben Kommentare möchte ich mich bedanken, ich freue mich über jeden einzelnen, auch wenn ich nicht immer dazu komme, sie zu beantworten.