Mittwoch, 16. Oktober 2013

Die alte Bank - Gedicht





Gestern habe ich aus meinem Fenster einen Baum fotografiert, dessen roten Blätter einmalig sind.
Der Herbst ist eben der beste Maler.
Jede Jahreszeit hat etwas schönes, der Winter hüllt die Landschaft in eine weiße Decke, der Frühling erweckt die Natur zum Leben und erfreut  uns nach dem ewigen Weiß des Winters mit frischen Grün.
Auch der Sommer hat seine Farben, das goldgelb des Getreides, die üppigen Farben von Obst und Gemüse.
Und der Herbst färbt seine Blätter bunt und erfreut uns mit den allerschönsten Farben.


Die alte Bank am Weg

Am Wegrand eine alte Bank
Dort draussen vor der Stadt
Ein Pärchen sitzt da und es staunt
Wie sich die Zeit verändert hat

Wo sind die schönen Gärten hin
Voll Rosenduft und Flieder
Ja Frauchen auch wir werden alt
Die Jugend kehrt nicht wieder

Weißt du noch wie in Heimlichkeit
Wir Küsse hier getauscht
Und auf der Bank voll Seligkeit 
Dem Amselschlag gelauscht

Sie sinnen still im Sonnenschein
Wie lang ist das schon her
Die schöne Zeit, die ist vorbei
Der Herbst steht vor der Tür

Schau Frauchen auch der Herbst ist schön
In seiner bunten Pracht
Die Jahre kommen und vergehn
Eh man es nur gedacht

Und in der Sonne letztem Schein
Sie still nach Hause gehn
Am Wegrand nun die leere Bank
Die bunten Blätter wehn

Es treibt der Wind sein loses Spiel
Bis das letzte Blatt versinkt
Mir ist als ob dort hinterm Zaun
Ein neuer Frühling winkt