Mittwoch, 2. Oktober 2013

Erleibnis im Zoo Fortsetzung 1




Gerda und Sonja gehen mit ihr zu einem Kiosk, vor dem Stühle und stehen, während der Vater zum Reptilienhaus weiter geht.
Nach einem Hamburger und einem Eis geht es Ramona bedeutend besser.
Ausgeruht und unternehmungslustig macht sie sich auf die Suche nach ihrem Papa.
Leider allein.
Oma und Mama haben vor lauter Ratschen nicht mit bekommen, dass Ramona verschwunden ist.
Vergnügt marschiert das kleine Fräulein durch die Menschenmassen auf der Suche nach dem Reptilienhaus.
Doch der Zoo ist groß und immer wieder führen Wege nach rechts und links ab.
Ramona hat sich hoffnungslos verirrt.
Mutlos und verzweifelt irrt sie vorwärts.
Da weiter vorne führt wieder ein Weg nach rechts ab.
Sie läuft sie in den Seitenweg.
Je weiter sie geht, umso leiser wird der Lärm, bis er plötzlich ganz verstummt.
Auch keine Käfige sind mehr zu sehen, nur brachliegendes Land voller Steine und Bauschutt.
Vereinzelt sprießen noch einige Grashalme.
Weiter hinten aber liegt eine große Wiese mit vielen bunten Blumen.
Dorthin läuft das Mädchen und lässt sich ins Gras sinken.
Sie fühlt sich einsam und ängstlich.
Dicke Tränen kullern über ihr Gesicht und sie beginnt laut nach ihrer Mutter zu rufen.
Bist du verrückt, so laut zu kreischen!“ zetert ein feines Stimmchen.
Doch Ramona hört es nicht.
Da wird sie in die Wade gezwickt und erschrocken verstummt sie, wischt sich die Tränen ab und besieht sich ihr Bein, auf dem ein winzig kleiner blauer Fleck sichtbar wird.