Donnerstag, 31. Oktober 2013

Halloween Erinnerungsgeschichte



Halloween

Das Wort leitete sich von „All Hallows Eve“ den Tag vor Allerheiligen ab.
Und der Bezug zu dem Totenreich ergibt sich aus dem Fest Allerheiligen und dem darauf folgenden Allerseelen.
Die Bräuche in der Nacht vom 31.10. auf den 1.11. waren vor allem im katholischen Irland verbreitet.
Irische Einwanderer in der USA pflegten ihre Bräuche in Erinnerung an ihre Heimat.
Seit 1990 verbreitet sich Halloween auch in Europa aus, hauptsächlich in Frankreich und im süddeutschen Raum.
Der Brauch Kürbisse an diesem Tag aufzustellen stammt auch aus Irland.
Der Sage nach fing der Bösewicht Jack Oldfield mit List den Teufel und ließ ihn nur wieder frei, gegen das Versprechen, dass er ihm Jack Oldfield nicht mehr in die Quere kommt.
Eines Tages aber starb der alte Jack und natürlich kam er nicht in den Himmel, aber auch der Teufel wollte ihn nicht in die Hölle lassen.
Also irrte er zwischen den Welten umher. Schließlich hatte der Teufel Mitleid mit ihm und schenkte ihm eine Rübe und eine glühende Kohle, damit er im Dunkel besser wandern konnte.
Ursprünglich wurde also eine Rübe ausgehöhlt.
Da es in Amerika aber so viele Kürbisse gibt, höhlte man diese aus.
Der Kürbis ist seitdem als Jack O. Lantern bekannt.

An Halloween werden oft Gruselgeschichten erzählt, aber ich möchte euch eine Geschichte erzählen, die tatsächlich wahr ist und mir, als ich sie hörte, die Haare aufstellten.

Wahrsagen eine gute Geschäftsidee (Erinnerungsgeschichte)

Wart ihr schon einmal bei einem Wahrsager?
Für mich ist das nichts, denn ich will meine Zukunft gar nicht wissen und wenn er mir etwas Schlimmes prophezeien würde, dann könnte ich nicht mehr schlafen und alles würde sich nur noch um diese Vorhersage drehen.
Wenn die Zeiten schlechter werden, dann florieren die Geschäfte mit dem Karten legen, den Horoskop und dem Wahrsagen.
Für viele Menschen ist dies der einzige Weg, um mit ihrer Lebensangst fertig zu werden.
Die meisten dieser „Wahrsager“ sind Scharlatane, die durch geschickte Fragen Informationen aus ihren Klienten herauslocken.
Wenn es nicht zu teuer ist und die Hilfesuchenden beruhigt, dann finde ich es in Ordnung.
Aber mit Hellseherei hat es nicht zu tun.
Wir sind ja alle mit dem sechsten Sinn auf die Welt gekommen, nur ist dieser verkümmert, da wir ihn selten benutzen.
Auch glaube ich, dass es irgendwo auf der Welt einige Menschen noch gibt, die die Gabe des zweiten Gesichts haben, aber die werden dies wohl nicht vermarkten, sondern eher darunter leiden.
In der Familie meines Mannes ist etwas geschehen, das mich sehr nachdenklich macht.
Eine Nichte meines Mannes lernte einen jungen Mann kennen und er warb besonders romantisch um sie.
Sie heirateten, bekamen zwei Kinder und waren sehr glücklich.
Doch je näher sein 40igster Geburtstag kam, um so unruhiger wurde der junge Mann.
Schließlich gestand er seiner Frau, dass eine Wahrsagerin im voraus gesagt hätte, er würde keine vierzig Jahre alt.
Seine Frau lachte ihn aus und meinte, er sollte sich doch wegen so einem Unsinn keine Gedanken machen.
Sein Geburtstag wurde groß gefeiert und jeder klopfte ihm lachend auf die Schulter und meinte:
Siehst du Martin, nun bist du doch 40 geworden.“
Und Martin grinste erleichtert.
Wenige Tage später kam er von der Arbeit nach Hause, rutschte auf der steinernen Stufe zu seiner Wohnung aus und stürzte die Treppe hinunter.
Seine Frau und eine Nachbarin halfen ihm hoch und führten ihn ins Bett.
Keine der beiden Frauen aber hatte bemerkt, dass der einen Schädelbruch hatte und kurze Zeit später war er tot.
Als man mir diese Geschichte erzählte, bekam ich eine Gänsehaut.
Zufall?
Ich wage mir hier kein Urteil.

Kommentare:

  1. Liebe Lore, deine Erinnerungsgeschichte macht mich nachdenklich. Zum einen kann ich dazu erzählen, dass wir einige Jahre in Helmstedt wohnten und natürlich auch dort ein Telefon und eine Telefonnummer hatten. Was wir zu dem Zeitpunkt noch nicht wussten war, dass eine sog. Wahrsagerin eine fast identische Telefonnummer hatte. Drehte man zwei unserer Zahlen um, hatte man sie am Apparat oder eben umgekehrt. Du glaubst nicht, wie oft wir Telefonate erhielten von Menschen, die sich die Zukunft voraussagen lassen wollten. Und das waren ja nur die, die sich verwählt hatten. Es gibt also viele Menschen, die diese 'Dienstleistung' in Anspruch nehmen. Und ganz sicher gibt es dort große Unterschiede. Viele sind Scharlatane, ganz ohne Frage. Und diese Person, die dem Mann vorausgesagt hat, dass er nur 40 Jahre alt würde, die gehörte zu den Scharlatanen. Ich möchte es einigen Menschen gar nicht absprechen, dass sie Dinge wahrnehmen, die vielleicht in der Zukunft liegen. Doch ein Mensch, der einem anderen sein Sterbedatum nennt, ist weit von der Weisheit entfernt und gehört für mich bestraft.
    Und zum anderen sprichst du da ein Thema an, dass mich oft beschäftigt: Steht das Sterbedatum bei der Geburt wirklich schon fest? Ich habe schon sehr oft darüber nachgedacht. An Zufälle glaube ich nicht. Und dass der Mann zufällig die Treppe herunter gestürzt ist, somit auch nicht.Vielleicht war das Problem das, dass er dieser Frau geglaubt hat. Vielleicht musste sich deshalb der Tod sozusagen 'erfüllen'.
    Mein Schlusssatz lautet deshalb genau wie deiner: Ich wage mir hier kein Urteil! LG Martina

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  2. Liebe Lore,
    ich habe heute diese Geschichte bei Dir entdeckt.
    Auch ich bekomme bei dem Gedanken, dass sich die Vorhersage tatsächlich erfüllt hat Gänsehaut. Ein Sterbedatum vorauszusagen, ist schon eine gefährliche Sache. Man belastet denjenigen damit sehr. Möglicherweise verhält man sich dann auch anders, übervorsichtig. Oft, wenn man etwas besonders gut machen will, also übervorsichtig ist, geht es gerade schief.
    Aber zwischen Himmel und Erde geschehen so viele unerklärliche Dinge. Auch ich möchte hierzu kein Urteil abgeben, aber man hat schon ein seltsames Gefühl.
    LG
    Astrid

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Für die lieben Kommentare möchte ich mich bedanken, ich freue mich über jeden einzelnen, auch wenn ich nicht immer dazu komme, sie zu beantworten.