Dienstag, 12. November 2013

Adventsgeschichten

Nun lassen wir die Verstorbenen ruhen und wenden uns wieder der Gegenwart zu.
Bald beginnt ja der Advent und damit auch eine etwas unruhige Zeit für die Kinder, denn das Warten auf das Christkind kann ja ganz schön lang sein.
Deshalb wurde vor vielen Jahren auch der Adventskalender erfunden, damit sich die Kinder jeden Tag auf etwas freuen können.
Nun möchte ich euch auf einen ganz besonderen Kalender aufmerksam machen, einen Kalender voller Geschichten.
Schon lange bin ich ein begeisterter Leser von Elke Bräunling.
Kürzlich habe ich mir drei ihrer kleinen Bücher mit Adventsgeschichten gekauft bei Amazon.
Ich möchte sie euch einmal vostellen:


Im Haus mit den Butzenscheiben träumt sich die kleine Anna mit ihrem Hund Flöckchen in den Adventkalender und landet im Elsaß im Jahr 1752 und erlebt wie die ersten Christbäume geschmückt werden.
Auszug aus dem Buch:

"Aua", schrie Anna und sprang aus dem Bett.
"Was ist das?"
Mariele und Frederik kringelten sich vor Lachen.
"Ein Stein", kicherte Mariele. " Nur ein heißer Stein. Zum Wärmen."







Auch hier gibt es wunderbare kleine Geschichten um die Zeit zu verkürzen.

Auszug aus dem Buch:
"Der Kalender? Auf der Ofenbank?" Die Kinder staunen.
Opa nickt.
"Gemütlich auf der Ofenbank. Es war mein Großvater Janos und er sah gar nicht adventlich aus. Trotzdem war er der allerschönste Adventskalender auf der Welt."
"Hatte er denn 24 Türchen im Bauch?" alberte Pia los







Auszug aus dem Buch:
"Und was zaubern sie dann mit den Kerzen?", fragt Pia.
"Träume", sagt Oma
"Märchen,"
"Und Geschichten."
Das klingt spannend.
"Dann sollen sie ganz viele Geschichten für uns zaubern!"  sagt Pia.
Opa lächelt. Oh! Ich glaube, eben war einer von ihnen in meinem Kopf. Mir liegt da nämlich gerade eine Geschichte auf der Zunge.
Vom Christkind. Wollt ihr sie hören?"
"Jaaa!", rufen die Geschwister wie aus einem Mund und Pit fügt hinzu:" Die Adventszeit ist die schönste Zeit im Jahr."

Das finde ich auch und bei Kerzenschein Geschichten lesen ist doch himmlisch, dabei vielleicht noch eine Tasse Tee oder Kakao und ein Teller mit Plätzchen.
Ich bin ja ein großer Befürworter des Lesens.
Denn bei all der Reizüberflutung unserer immer lauter werdenden Zeit ist das Lesen besonders wichtig.
Vielleicht will ja der eine oder andere so ein kleines Büchlein für seine Enkelkinder kaufen, es ist für jeden Geldbeutel erschwinglich und ein wahrer Schatz.
Denn mit den Enkeln aneinander gekuschelt auf dem Sofa sitzen und sich in eine andere Welt träumen, das ist es was man in der heutigen Hektik besonders braucht.
Und wer hätte mehr Zeit als die Omas und Opas.
Vielleicht wäre so ein hübsches Büchlein ja auch etwas für den Nikolaussack, anstelle von irgendenem Computerspiel oder einer DVD, was Kinder eben heute schon so vom Nikolaus bekommen.
Übrigens habe ich rechts den Blog von Elke Bräunling "Elkes Kindergeschichten" verlinkt.
Besucht sie mal, würde mich freuen, denn ich bin ihr größter Fan.

Kommentare:

  1. Wie schön, liebe Lore,
    dass du Elke einen Extra-Post in deinem Blog gibst. Ich bin sicher, dass sie sich darüber freuen wird und du hast absolut Recht, sie schreibt wunderbare Geschichten!

    Herzliche Grüße am Morgen
    Regina (auch Elke-Fan)

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  2. Guen Morgen liebe Lore
    Wenn ich an die Weihnachtszeit meiner Kindheit zurück denke, so kommen auch die -Erinnerungen, Es war Krieg , es gab auch kein Fernsehen nur einen Volksempfänger, heute ein nostalgisches Radio,Draußen Sturm und Schnee und ich am warmen Kachelofen sitzend und den Geruch der Bratäpfel einatmen. Denke, das dies eine sehr gemütliche Zeit war und mit heute gar nicht mehr zu vergleichen.
    Zu Weihnachten ein ganz kleines Geschenk, worüber ich mich sehr freute. nicht wie heute, wenn man kommt und das Kind fragt: " Hast Du auch ein großes Paket mitgebracht?"
    So haben sich die Zeiten geändert.
    Wünsche einen Guten Tag und liebe Grüße Joachim

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  3. Ich finde die Bücher von Elke Bräunling sehr schön und benutze das eine oder andere von ihr für die Dementenbetreuung. Seit dem Frühjahr habe ich mit Elke Emaikontakt. Wir haben uns über ihren Blog kennengelernt. Auf Grund meines Jobs konnte ich ihr die eine oder andere Frage zum Thema Demenz beantworten und warum ihre Geschichten so gut in der Betreuung ankommen. Ich erkläre ihr das alles wirklich sehr gerne, weil sie mir immer wieder neuen wunderbaren Stoff für Gruppen- und Einzelbetreung liefert. Und nicht nur zum vorlesen sondern auch für die Erinnerungspflege und Snozelen.
    Liebe Grüße
    Sandra
    Sandra

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  4. Liebe Lore!
    Ein kleiner Engel hat mir den Link zu deinem Blog geschickt mit den Worten: Hier wartet eine liebe Freude auf mich. Und er hat recht, der kleine Engel. ICH FREUE MICH !!!
    Vielen lieben Dank für deine schönen Worte zu meinen Texten. Das tut sehr gut und wohl und, ja, und der Tag ist gleich noch ein Stück heller geworden.
    Ich freue mich auch, dass die Bücher gefallen. Gerade das "Haus mit den Butzescheiben" lag viele Jahre verstaubt in einer Ecke, nachdem es in den 90er Jahren schon vom Verlag aus vergriffen war. Da es immer noch eines meiner liebsten Bücher ist, hatte es mich sehr traurig gemacht. Umso mehr freue ich mich nun, dass die Geschichte noch immer gefällt und ich bin froh, mich entschieden zu haben, das Buch selbst wieder herauszubringen.
    Danke, dass du es hier vorstellst.

    Liebe Grüße und noch viel Lesevergnügen

    Elke

    PS: Liebe Grüße auch an Regina und Sanni, die ich hier in den Kommentaren "treffe": Ihr LIeben, ich habe euch beide nicht vergessen. Ich weiß, dass Ihr auf Mails wartet! Sie werden kommen ... Habt Geduld mit mir! Danke an Euch!

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  5. Weißt du, was mir gestern passiert ist. Ich war hier, habe bei dir gelesen und k e i n e n Kommentar hinterlassen. Wo gibt es denn sowas. Gerade hab ich bei 'Frau Neumann' einen Kommentar geschrieben und gelesen, dass du dich hast schick machen lassen. Dann kann Weihnachten ja kommen. Doch zuerst freuen wir uns auf die Adventszeit und viele schöne Geschichten. Tschüß!!

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Für die lieben Kommentare möchte ich mich bedanken, ich freue mich über jeden einzelnen, auch wenn ich nicht immer dazu komme, sie zu beantworten.