Sonntag, 16. Februar 2014

Das Findelkind Teil 11




Vanessa liegt auf dem Bett, die Arme unter dem Kopf verschränkt und sieht durch das geöffnete Fenster auf den hellen runden Mond.
Es ist jetzt angenehm kühl, gegen die brütende Hitze des Tages, trotzdem kann das Mädchen nicht schlafen.
Zuviel Gedanken gehen ihr durch den Kopf.
Das Geheimnis der Elfen, was mochte das wohl sein.
Und dann die Tiere die Milch in den Wald bringen zu einer Mariella.
Tranken Elfen denn Milch.
Nein die Elfen die sie kannte wohl nicht.
Wer aber war Mariella?
Ein Jungtier das die Mutter verloren hatte?
Ein Rascheln und unterdrücktes Kichern lässt sie aufhorchen und barfuß tapst sie zum Fenster.
Der Mond beleuchtet hell den Hof, doch dort ist alles ruhig.
Aber was sind denn das für goldene Pünktchen?
Vanessa presst die Augen zusammen, und sieht genauer hin.
Dann lächelt sie, als sie Glühwürmchen erkennt.
Sie will sich schon abwenden, da sieht sie eine Bewegung im Obstgarten.
Ein Mädchen hat ihren Rock angehoben und sammelt eifrig das Fallobst auf.
Auch hier sind Glühwürmchen zu sehen und in ihrem Schein kann Vanessa drei Elfen erkennen.
Sie überlegt gerade ob sie hinunter laufen soll, da blickt das Mädchen auf und direkt zu ihrem Fenster.
Einen Moment bleibt es wie erstarrt stehen, dann lässt es die Äpfel fallen und rennt los.
Die Glühwürmchen und Elfen folgen ihr.
Innerhalb ein paar Sekunden ist der ganze Spuk verschwunden und Hof und Garten liegen verlassen.
Vanessa geht zurück ins Bett.
Lange noch grübelt sie nach, doch irgendwann
schläft sie dann doch ein.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag!







Kommentare:

  1. Ach ja liebe Lore, gerade wenn es spannend wird, bricht die Geschichte ab. Nun wartet man sehnsüchtig auf Morgen. Man könnte sich denken wer die Äpfel gesammelt hat,aber Gewissheit ist noch besser.
    Dann bis Morgen und liebe Grüße Joachim

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  2. Liebe Lore,
    du verstehst es immer wieder, die Neugier
    aufrechtzuerhalten. Tolle Geschichte.
    Einen schönen Sonntag wünscht Dir
    Irmi

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Für die lieben Kommentare möchte ich mich bedanken, ich freue mich über jeden einzelnen, auch wenn ich nicht immer dazu komme, sie zu beantworten.