Montag, 24. Februar 2014

Das Findelkind Teil 19




Es ist ein schöner Nachmittag bei den Grazianos.
Das Schloss imposant und auch der parkähnliche Garten ist großartig.
Die Baronin eine hübsche zierliche Frau mit etwas traurigen Augen empfängt sie freundlich.
Und als Vanessa sie sieht weiß sie ganz genau, dass ihre Vermutung stimmt.
Mariella sieht ihrer Mutter sehr ähnlich.
Verena tauscht einen lächelnden Blick mit ihrer Tochter.
Peter ist die Ähnlichkeit nicht aufgefallen.
Ihn interessieren mehr die edlen Pferde des Barons und er folgt den Männern zu den Ställen .
Die Damen aber führt die Gastgeberin zu einem Pavillon im Garten.
Die Baronin ist eine sehr gebildete Frau, die auch ein ausgezeichnetes Deutsch spricht.
Francesca ist heute einmal auffallend ruhig.
Doch die freundliche, gar nicht hochmütige Art der Baronin nimmt ihr die Scheu vor der feinen Dame und bald bringt sie mit ihrem drolligen Deutsch und lebhafter Art alle wieder zu Lachen.
Später kommen die Männer noch dazu und Giovanni erzählt von seinem Traum, einen
Naturschutzpark in der Gegend zu errichten und
fragt den Baron nach dem Grundstück.
Dieser meint nur zögernd, dass er sich noch nie Gedanken gemacht hat, etwas zu verkaufen und geschickt lenkt er das Gespräch in eine andere Richtung.
Giovanni ist etwas enttäuscht, aber er hat ja sowieso noch nicht das Geld zusammen.
Die Erfüllung seines großen Traumes muss wohl noch lange warten.
Auf dem Heimweg schwärmt Francesca von der Baronin, wie nett sie doch sei und so gar nicht hochnäsig.
Später sitzen sie noch alle auf der Veranda und Verena erklärt ihnen, dass Peter und Vanessa morgen eine größere Wanderung unternehmen wollen.
Haben du keine Angst, sie etwas jung, so allein durch fremde Land zu streifen,“ fragt Francesca.
Verena und auch Michael schütteln den Kopf.
Und Giovanni meint.
Wie ich die beiden inzwischen kennengelernt habe, finden die sich überall zurecht.
Nur mit der Sprache könnte es Schwierigkeiten geben, überall spricht man nicht deutsch.“
Peter winkt ab.
Wir kommen schon zurecht und das wichtigste
Wort „mangiare“ kennen wir ja.“
Brüllendes Gelächter schallt über den Hof.





1 Kommentar:

  1. Guten Morgen liebe Lore
    Wiederein schöner und etwas lustiger Teil Deiner Geschichte, schö.
    Lieben gru´Joachim

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Für die lieben Kommentare möchte ich mich bedanken, ich freue mich über jeden einzelnen, auch wenn ich nicht immer dazu komme, sie zu beantworten.