Freitag, 21. März 2014

Heute ist der Tag des Waldes





Heute ist der Tag des Waldes, das ist auch für mich ein ganz besonderer Tag, denn ich liebe den Wald und ich hatte das Glück auf dem Land aufzuwachsen, umgeben von herrlichen Wäldern.
Wie schön war es frühmorgens mit meinem Vater, nachdem wir Pilze gesammelt hatten, noch ein wenig auf einem Hochsitz zu verweilen und die Stille zu genießen und besonders schön war es wenn wir das Glück hatten, einige Rehe zu beobachten.
Auch der Geruch des Waldes ist so einzigartig. Die Luft ist so rein und sauber, es riecht nach Harz, Moos und Laub und Pilzen.
Kein Wunder, dass so viele meiner Geschichten im Wald spielen, denn dort fühle ich mich wohl und zuhause.

Vor einigen Tagen kam im Radio, dass 80% der bayrischen Wälder wieder gesund sind.
Eine schöne Nachricht, denn der Wald ist so wichtig für uns.
Er schützt uns vor Hochwasser.
Mit Hilfe des Humus, den Wurzelkanälen und Tiergängen kann der Waldboden viel Wasser aufnehmen und schützt uns so bei Dauerregen und Schmelzwasser.
Auch reinigt er das Wasser, denn das im Boden versickerte Wasser ist sauerstoffreich, sauber und als Trinkwasser geeignet.
Dabei liegt die Wassermenge bei Laubbäumen höher als bei Nadelbäumen, da bei diesen das Wasser schneller verdunstet.
Der Wald gleicht auch Temperaturschwankungen aus, erhöht die Luftfeuchtigkeit und steigert die Tau - Bildung.
Außerdem filtert der Wald Staub, Ruß und gasförmige Luft und schützt uns vor schädlichen Wind und Frost.
Durch die zahlreichen Wurzelkanäle verhindert er das Abrutschen des Bodens.

2007 hielt der 9jährige Felix Finkbeiner aus Bayern, ein Referat über den Klimaschutz und beendete es mit dem Ausruf:
Wir Kinder sollten in jedem Land eine Million Bäume pflanzen!“
Und so wurde eine Idee geboren und mittlerweile sind weltweit Milliarden von Bäumen gepflanzt worden.
Viele reden über die Klimakrise, doch die Kinder der Welt haben begonnen zu handeln.

Ein Gramm Handeln ist besser als eine Tonne Predigt“
 
Mahatma Gandhi
(1869 – 1848 )
 







Der Baum ohne Wurzel

Es kommt ein kleiner Wind,
der Baum fällt um, ganz geschwind.
Da gehe mal zum Mensch zurück,
ohne Wurzeln hat er auch kein Glück.

Was ist ein Mensch ohne Wissen,
da ist das Leben ganz beschissen.
Beruhigten sind die Wurzeln des Menschen,
lerne sie suchen und auch denken.

Fange an, die Wurzeln zu finden,
die Stärke wird dich fester binden.
Die Erfahrung macht das Leben reicher,
du wirst stärker und niemals weicher.

Die Wurzeln sind wie ein Labyrinth,
in der Mitte sie doch am stärksten sind.
Versuche ständig die Mitte zu finden,
brauchst keine Angst haben vor Winden.

Die Stärke des Labyrinth .in der Mitte
suche, zähle nicht die Schritte.
Je näher du der Mitte kommst,
merkst du, das Leben ist nicht umsonst.

Du siehst die Welt mit ganz anderen Augen,
das kannst du mir ruhig glauben.
Das Interesse wird n dir entdeckt, und du hast
Die Erkenntnis, das Wissen glücklich macht.

Die Nachtigall