Freitag, 11. April 2014

Frösche haben es schwer






Als kleines Mädchen träumt man davon einen Frosch zu küssen, der sich dann in einen Prinzen verwandelt wie im Märchen:  "Der Froschkönig".
Doch später legt sich das, bestimmt aber bei den beiden Damen in Maisondheim bei Kitzingen, die jetzt wegen der Frösche vor Gericht gehen.
Begonnen hat alles letzten Sommer als ein Frosch in den Teich eines Grundstücks einwanderte und da es ihm so gut gefiel, folgten ihm noch andere seiner Artgenossen.
Das abendliche Balzkonzert störte die Nachbarin und sie forderte, dass die Frösche verschwinden sollten.
Da sich die beiden Damen nicht einigen konnten, landete die Sache jetzt vor dem Gericht. Ungefähr 28 Zeugen werden verhört.
Fazit: Die Dame, die ihren Teich an die Frösche vermietet hat, muss ihre Untermieter entfernen.
Übrigens hat sie ihr neu gebautes Haus mitsamt dem Teich inzwischen verkauft, nicht wegen den Frösche, sondern wegen der
Nachbarschaft.
Dass Frösche in Gefahr leben, nein nicht vom Storch verspeist zu werden, sondern durch einen wohlgezielten Gewehrschuss das Leben zu verlieren, zeigte die besonders tragische Geschichte von
"Knötti".
Am 1.10.2010 wurde der Frosch Knötti das Opfer eines Anschlags, den ein genervter Nachbar auf ihn ausübte, weil er sich durch den Lärm gestört fühlte.
Besonders tragisch daran war, dass Knötti wegen einem Gendefekt gar nicht quaken konnte und also völlig unschuldig war.
Ach jaaa!

Kommentare:

  1. Straßenbahnen, Flugzeuge, Autobahnen und einen Presslufthammer scheinen manche Menschen besser ertragen zu können, als Frösche und Vögel!
    LG Martina

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    1. Wie recht du hast, ich schüttle auch manchmal den Kopf, Es sind schon Menschen wegen einem Hahn der morgens krähte vor Gericht gezogen, dann sollen sie in der Stadt bleiben und nicht aufs Land ziehen.

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  2. Hallo liebe Lore,
    was ist nur los, Frösche gehören zu Natur, sie machen nun mal Geräusche. Das ist normal. Frösche hassen und die "Landlust" kaufen, das würde mich auch nicht wundern!!!
    Ich bin ländlich aufgewachsen und vom Moor her konnten wir manchmal abends ein
    Froschkonzert hören. Wir haben es als was besonderes wahrgenommen. Es hat mir immer gut
    gefallen.

    Herzliche Grüße

    Anita

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  3. Bei mir kräht frühmorgens um vier der Hahn nebenan, die Vögel zwitschern um die Wette. Ich fühle mich überhaupt nicht gestört, im Gegenteil, das ist das schöne am Landleben.
    Wünsche dir noch einen schönen Abend, liebe Grüße, Lore

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  4. Guten Morgen liebe Lore
    Deiner Meinung kann ich mich nur anschließen, Denen, den das Landleben und das leben der Natur stört sollte in die Großstadt ziehen und den Straßenlärm in Kauf nehmen, der stört dann vielleicht weniger.
    Ein Teil der gesamten Menschheit ist verblödet, und sie laufen gleich zum Gericht und die Richter, na darüber möchte ich in verschiedenen Fällen kein Urteil abgeben.
    Lieben Gruß Joachim

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  5. Ach, der arme Knötti!
    Das tut mir wirklich leid, ich freue mich über jeden Frosch, der quakt,

    liebe Grüße
    Regina

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  6. Wenn man sich wegen des Quakens von Fröschen aufregt, dann hat man anscheinend keine anderen Sorgen und könnte doch glücklich sein.
    LG
    Astrid

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Für die lieben Kommentare möchte ich mich bedanken, ich freue mich über jeden einzelnen, auch wenn ich nicht immer dazu komme, sie zu beantworten.