Montag, 15. September 2014

Wie wird es nach dem Leben wohl sein









Habt ihr euch schon einmal Gedanken gemacht, was wird sein, wenn wir einst abgerufen werden. Je nach Glauben wird wohl jeder seine eigene Meinung dazu haben.
Über den Tod spricht man nicht gern, doch er gehört zu unserem Leben und irgendwann wird jeder seine Bekanntschaft machen.
Deshalb sollten wir ihn nicht fürchten, sondern akzeptieren und das Leben so leben, dass wir eines Tages mit gutem Gewissen diese Erde verlassen können.
In meiner morgigen Reizwortgeschichte habe ich mir mal das Paradies ausgemalt, bisschen augenzwinkernd aber doch mit tröstlichen Gedanken.
Zum Einstimmen nun ein Gedicht von meinem Mail-Freund " Die Nachtigall", bei dem ich michhier auch bedanke, denn jeden Freitag schickt er mir seine neuesten Gedichte.









Gevatter Tod


Traurig bin ich nicht, ganz im Gegenteil
Freue mich jeden Tag aufs neu,
das Thema gehört nun mal zu Leben,
soll nur die Angst davor nehmen.

Niemand redet ja darüber,
das Leben ist doch allen lieber,
es stellt sich hier aber die Frage,
wie ist es denn am letzten Tage?

Peinlich will man darüber schweigen,
und seine Ängste niemanden zeigen,
im stillen denkt aber jeder nach,
wann ist er da, der letzte Tag?

Nicht traurig sein über diese Worte,
der Tod erreicht dich an jedem Orte,
er ist ja unser ständiger Begleiter,
zeigt uns den Weg immer weiter.

Der Tod nimmt alle Selbstgefühle
In dem ganzen Weltgewühle,
er kennt niemals Schmerzen,
mit ihm ist nicht zu scherzen.

Der Tod kennt keine Hast,
er kommt auch niemals als Gast,
Er wird keine Wunder vollbringen,
wird niemals um unser Leben ringen.

Er wird niemals fragen, komme ich recht?
Macht keinen Unterschied im Geschlecht,
er kann human oder auch grausam sein,
Ich könnte noch viel über ihn schreiben,
lasse es aber lieber bleiben,
wir sprechen doch nur heimlich über ihn,
steckt soviel Angst in uns drin?

Betrachtet ihn doch mal als Freund,
und das ist ganz ehrlich gemeint,
was wir gelebt haben an Zeit,
hat er ja schon in sich vereint.

Wir zweifeln nicht an seinen Fähigkeiten,
er kommt immer zu unmöglichen Zeiten.
Wehren können wir uns nicht gegen ihn,
wenn er kommt, müssen wir mit ihm zieh`n.

Planen wir nur nicht allzu viel,
der Tod setzt uns allen ein bestimmtes Ziel,
lebe das Leben solange es geht,
und warte nicht bis es ist zu spät.

Anmerkung:
Es ist ein Thema was sehr ernst ist,
und keiner öffentlich darüber spricht,
doch alle müssen wir leben damit,
Angst davor habe ich auch nicht
wie er ist, bestimmt nur er allein.


Die Nachtigall