Sonntag, 29. März 2015

Gedicht- Erwachende Natur - Palmsonntag



 Heute ist ja der Palmsonntag, er erinnert an den Einzug Jesus in Jerusalem und läutet auch gleichzeitig die Karwoche ein, die dann mit dem strahlendem Osterfest endet.
Wenn ich die Geschichte des Einzugs von Jerusalem lese und wie begeistert Jesus von den Menschen empfangen wurde, die dann nur kurze Zeit später riefen "Keuzigt ihn!", dann werde ich immer traurig und denke daran, dass die Menschheit sich in zweitausend Jahren nicht geändert hat.
Wie oft werden doch Politiker oder Künstler oder einfach besondere Menschen hoch gelobt, um dann bei dem kleinsten Fehler wieder niedergemacht zu werden.
Wir können die beste Hightechnik entwickeln, den Mond und vielleicht den Mars erobern, aber die Menschen in ihrem tiefsten Inneren, die werden wir niemals ändern.
Aber wie sagte doch Mutter Erde in meiner letzten Geschichte
' In jeder Generation werden Menschen geboren, die für das Gute kämpfen.'
Mit diesen Gedanken zum Palmsonntag wünsche ich euch noch einen schönen gemütlichen Tag und ich weiß, alle die hierher kommen gehören zu den Guten. (zwinkern)




Erwachende Natur

Monat März ist da, die Natur erwacht,
der Rasen sprießt über Nacht,
die Natur erstrahlt im neuen Kleid,,
man merkt es wird Osterzeit.

Vorbereitungen laufen auf vollen Touren,
und hinterlassen ihre Spuren,
Ostereier werden nun schon bemalt,
die Sonne doch nun wärmer strahlt.

Kinder spielen im Freien ganz erbaut,
entblößen die Arme und zeigen Haut,
in den Gärten sieht man rege Menschen,
die den Winterschutz nun beenden.

Es werden schon zum Osterfeste,
Zweige geschnitten und Äste,
später werden sie im Haus gesehen,
wo sie in einer Vase stehen.

Ja, der Winter geht nun zur Neige,
und grün werden wieder die Zweige,
holder Frühling kommt nun herbei,
und auch das bunte Osterei.

Und bei dem österlichen Feierklang,
kommt der Frühling richtig in Gang,
und bei dem schönen der Symbole,
ist auch dem Menschen sehr zum Wohle.

Springen wir zeitlich einmal weiter,
aus den Häusern kommen Kinder heiter,
denn die können es kaum erwarten,
Ostereier suchen in dem Garten.

Auch gibt es vieles zu entdecken,
es grünen schon Büsche und Hecken,
aller Winterschlaf ist vergangen,
der Frühling hat ja angefangen.

Jedes Herz das Leid getroffen,
hat ein Sehnen und ein Hoffen,
wird vom Frühlingswind durchweht,
und fröhlich wieder aufersteht.


(c) Die Nachtigall



Kommentare:

  1. Dein Satz, dass immer wieder Menschen geboren werden, die für das Gute kämpfen, ist beruhigend, obwohl leider auch immer wieder Menschen geboren werden, die das Gegenteil bringen werden! Danke an die Nachtigall für das unermüdliche Dichten! LG Martina

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  2. Danke Lore für diesen schönen Post. Du hast wie immer die richtigen Worte gefunden. Ich hoffe doch, dass es der guten Menschen immer mehr sind, als der schlechten. Wenn jeder einzelne sein Bestes gibt, so kann das doch nur Gutes bedeuten, - so hoffe ich jedenfalls.
    Einen schönen Sonntagabend
    Astrid

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  3. Liebe Lore, mit deinem Vorwort geht es mir ähnlich. Was muss Jesus durchgemacht haben, schon als Kind hat mich das stark beschäftigt. Aber dein nachfolgendes Gedicht gibt Hoffnung wieder auf Fruhling, der in Deutschland einfach nicht kommen mag. LG Eva

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Für die lieben Kommentare möchte ich mich bedanken, ich freue mich über jeden einzelnen, auch wenn ich nicht immer dazu komme, sie zu beantworten.