Dienstag, 17. November 2015

Über die Fotografie und eine private Fotoschau - Reizwortgeschichte

Um eure Frage zu beantworten, meine Schwester und ich haben Arco und sein Herrchen leider nie wieder gesehen.
Doch nun zu den heutigen Reizwörtern.
Diesmal gilt es die Wörter:
Bild, Kugel, erscheinen, auffahren, bereichert
unterzubringen.
Viel Spaß beim Lesen und anschauen


Der erste Zahn, den die Zahnfee mitnahm



Über die Fotografie und eine private Fotoschau


Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!
Dieses geflügelte Wort stammt angeblich von Paul Julius Freiherr von Reuter (1816 – 1899) Begründer der Nachrichtenagentur „Reuters“
Heute ist das fotografieren für uns selbstverständlich und kinderleicht.
Ich kann mich noch erinnern, als im Kindergarten Fotos gemacht wurden und der Fotograf einen riesigen Kasten aufbaute und dann hinter einer dicken Decke verschwand.
Oder wie mein Vater an Weihnachten eine Schnur spannte, sie mit Alufolie umwickelte, anzündete und dann schnell zu uns kam. Dies sollte wohl das Blitzlicht ersetzen.
Anfangs waren die Fotos ja schwarzweiß, später dann, ich denke mal so Anfang der siebziger, wurden die Bilder bunt.

 
Das Handarbeitgeschäft meiner Mutter
Meine selbstgebaute Schneekugel

Im Kindergarten durfte ich 
als Verkündigungsengel erscheinen




als 4-jährige auf dem Umzugswagen


Dass wir überhaupt fotografieren können haben wir dem
Franzosen Josef Nicephore Niepce (1765 – 1833) zu verdanken.
Um 900 herum entdeckten arabische Astronomen das Prinzip der Kamera. Es handelte sich dabei um einen Kasten mit einem Loch in der Mitte, in dessen Inneren sich eine auf dem Kopf stehende Abbildung erzeugen ließ.
Diese „Camera obscura“ kombinierte Niepce 1816 mit lichtempfindlichen Chemikalien und erfand den Fotoapparat.
1826 konnte er seine Bilder fixieren.
Heute können wir uns die Fotografie gar nicht mehr wegdenken und Fotos unterstreichen unsere Erinnerungen. 
Gigantisch

Kein Wunder, dass ich ein wenig bedröppelt gucke, denn meine Tochter ein überaus braves Kind, aber mit eigenem Kopf, probte den stillen Widerstand. Wenn ihr der Brei nicht schmeckte, schob sie ihn einfach mit der Zunge wieder heraus.
Unser Clown
Papa als Bär


 Oma ließ ihre berühmte Buttercremtorte auffahren zum ersten Geburtstag von Claudia


Hier habe ich den Müslibehälter fallen lassen

Lore übt auf dem Idiotenhügel, landete aber immer wieder auf dem Allerwertesten, ein Glück, dass der Schnee so weich war. Einmal sauste ein etwa fünfjähriges Mädchen an mir vorbei und rief: "Ich kann schon fahren ohne hinzufallen!"



In der Weihnachtsbäckerei

Und nun zum Schluss noch die Zwillinge, die ich in Pflege hatte, der Abschied tat sehr weh, aber sie haben doch zwei Jahre unseres Lebens bereichert.
Ich hoffe das kramen mit mir in meiner Fotokiste hat euch gefallen.