Dienstag, 1. Dezember 2015

Ende einer Wollmaus - Reizwortgeschichte

Heute erzähle ich euch keine Geschichte, oder vielleicht doch aber in Form eines Gedichtes.

Die Reizwörter sind:
Wollmaus, Reihenhaus, schauen, holen, verschlossen

Meine Internetfreundin aus Griechenland Heide Marie hat mir entzückende Bilder zu dem Gedicht gemalt, aber Schwierigkeiten mit dem Internet. Wenn sie später noch kommen sollten, dann werde ich die Bilder hier einsetzen.






Das Ende einer Wollmaus



In einem alten Reihenhaus
Lebte eine kleine kuschelige Wollmaus
In der Ecke unterm Schranke versteckt
Blieb sie viele Jahre unentdeckt
Im Hause wohnte Herr Friederich, nebst Gattin Anemone
Und Günther, ihrem Sohne
Der Junge, nun, er wuchs heran
Zu einem stattlichen jungen Mann
Die Zeit war da, sich um zu schauen
Unter all den Mädchen und den Frauen
Verschlossen blieb so manche Tür
Dann endlich begegnete er Ihr
Sieglinde hieß das holde Mädchen
Und wohnte hier im kleinen Städtchen
Herr Friederich, nebst Gattin Anemone
Waren zufrieden mit der Wahl ihres Sohnes
Sieglinde war freundlich und sehr reinlich
Jedoch in manchen Dingen kleinlich
Unordnung und Schmutz konnte sie nicht leiden
Und versuchte deshalb ihn zu meiden
Als sie nun einzog in das Haus
Rief sie sofort: „ Wie sieht' s hier aus!
Hier kann ich nicht leben!
Sauberkeit ist mein Bestreben!“
Schnell holte sie sich Eimer, Lappen, Besen



Und das ist das Ende der armen Wollmaus gewesen
Sie, die ihr ganzes Leben glücklich und zufrieden
in ihrer Ecke war geblieben
Wurde nun aus ihrer beschaulichen Ruhe geweckt
Und in einen Sack gesteckt
Und die Moral von der Geschicht'
Als Wollmaus entkommst du einem Putzteufel nicht


Kommentare:

  1. Ach ist das ein herrrrrrliches Gedicht, liebe Lore!!! Ich muss dir was erzählen: Gerade habe ich bei Eva gelesen und gedacht, es sei eine Geschichte von dir und dann komm ich hier her und DU schreibst heute plötzlich so ein grandioses Gedicht!!! Ja, was ist denn bloß los???? Das muss an der Adventszeit liegen! :-) LG Martina

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  2. Da schließe ich mich gern an, liebe Lore,
    ein tolles Gedicht, unerwartet von dir - aber das ist ja auch schön!
    Immer für eine Überraschung gut,
    liebe Grüße
    Regina

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  3. Liebe Lore,
    auch ich war überrascht bei Dir ein Gedicht vorzufinden und noch dazu so ein wunderschönes! Es ist Dir wirklich gut gelungen. Vielleicht berrascht Du uns noch öfter mit solch herrlichen Gedichten. Vielleicht entkommt die Wollmaus ja noch aus der Mülltüte und erlebt Abenteuer.
    LG
    Astrid

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  4. Liebe Lore, och die arme Wollmaus, schön Dein Gedicht, Du animierst mich geradezu es mit dem Dichten zu versuchen. Bilder von Heidi sind auch sooo schön. Liebe Grüße Eva

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  5. Ein tolles Gedicht und so schöne Bilder. Heute habe ich auch noch eine Geschichte für dich. Eigentlich kann man dort gewinnen, aber auch lesen und zurückblättern:
    https://www.henkel-lifetimes.de/gewinnspiel_201511.php?gameDay=10
    LG Elke

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  6. Uiii, Lore - Du steckst aber auch voller Überraschungen! Dass Du nun auch noch unter die Dichter gehst ... Und die wunderschönen Bilder dazu - klasse!
    Bei mir hätten die Wollmäuse übrigens ein gutes und langes Leben - MEIN Besen kommt allzu selten überall hin! **grins**.
    Liebe Grüße
    Christine

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  7. Liebe Lore, wo alle Menschen jubeln, möchte ich nicht fehlen. Das Gedicht gefällt mir auch sehr gut und macht mir Spaß. Vielen Dank.
    Bei mir wird man viele Wollmäuse finden, so glaube ich ... besser ich suche nicht danach.
    Wünsche dir einen schönen Tag und sende liebe Grüße, Margot.

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Für die lieben Kommentare möchte ich mich bedanken, ich freue mich über jeden einzelnen, auch wenn ich nicht immer dazu komme, sie zu beantworten.