Dienstag, 19. Januar 2016

Nur ein wenig plaudern

Nun ist er also da, der bereits an Weihnachten so ersehnte Winter. Bei uns schneit es seit Tagen und die Welt liegt unter  einer weißen Decke. Minusgrade lassen uns erschauern, welch ein Glück, wenn man ein Dach über dem Kopf und eine Heizung hat.
Ich liebe den Winter, vielleicht weil ich im Winter geboren  und also ein Winterkind bin.




Eigentlich war einer meiner ganz großen Vorsätze für das neue Jahr, wieder jeden Tag in meinen Blog zu schreiben, doch mir fallen zur Zeit keine Geschichten ein.
Aber es müssen ja nicht immer Geschichten sein,, ich kann ja einfach nur ein wenig mit euch plaudern.



Heute hätten wir unseren 36. Hochtzeitstag und ich bin seltsamer Weise gar nicht so trauig. Eher blicke ich zurück und lasse diesen schönen Tag noch einmal an mir vorbeiziehen.
Wir  beide waren ja so aufgeregt! Verwandte und Freunde wuselten um uns herum. Eine Freundin meiner Schwester machte uns noch die Haare, ein Blick in den Spiegel, ob das Kleid auch sitzt und dann ging es zum Standesamt.
Einige Tage vorher hatten wir uns mit Freunden getroffen und dabei kam auch das Thema 'Heirat' zur Sprache und die standesamtliche Trauung. Einer unserer Freunde erzählt uns dann, dass der Standesbeamte ein steifer, verknöcherte Beamte wäre und begann dann diesen zu imitieren.
Ich fiel fast vom Stuhl vor lachen.
Und unglücklicherweise kam mir gerade diese Imitation in den Sinn, als der Standesbeamte sich mit Leichenbittermiene vor uns aufbaute.
Ich war dann so beschäftigt, mein Kichern zu unterdrücken, dass ich kaum auf die Worte des Beamten achtete und viel zu früh ' Ja' rief.
Natürlich wurde ich später von Kurtl deswegen aufgezogen.
Die anschließende Feier war wunderschön und wir beiden strahlten nur so vor Glück.
Unser Schlafzimmer hatten wir der Schweigermutter und Kurtls Schwester, die extra aus der damaligen DDR anreisen durfte, überlassen.
Welch ein Glück, denn als diese die Bettdecke lüfteten, kamen ihnen viele Luftballons in allen Farben entgegen.. Eine Überraschung unserer Freunde, die nicht wussten, dass wir unser Hochzeitsnacht im Wohnzimmer auf der Schlafcouch verbrachten.
Es ist gut eine Vielzahl schöner Erinnerungen im Buch des Lebens vorzufinden, denn das hilft einem das Alter leichter zu ertragen.
Nun wünsche ich euch noch einen schönen Tag, macht das beste daraus.






1 Kommentar:

  1. Lore, ich liebe es, so Erinnerungen zu lesen, dann erinnere ich mich gleich auch an meine Hochzeit. Ein Tag vorher war ich natürlich pompös beim Friseur. Super frisiert worden, noch mit Spray fixiert.Komme aus dem Laden, laufe zur U-Bahn Blitz und Donner, dicker Schauer. Kein Schirm! Meine Frisur war hin, platt, nass vom Regen. Werde ich nie vergessen. Dir einen schönen Hochzeitstag, denk an Kurt, er ist ja bei Dir, alles Liebe Eva

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Für die lieben Kommentare möchte ich mich bedanken, ich freue mich über jeden einzelnen, auch wenn ich nicht immer dazu komme, sie zu beantworten.