Sonntag, 27. März 2016

Ein wunderschönes Osterfest wünsche ich euch



und einen braven Osterhasen. Das Wetter ist ja herrlich, Frühling liegt in der Luft.
Es erinnert mich an die schönen Spaziergänge am Ostersonntag mit der ganzen Familie und ab und zu fanden wir Kinder sogar ein buntes Ei, das der Osterhase verloren hatte.
In Bayern besteht ja der Brauch, dass man mit einem hübschen Weidenkorb, in dem ein Osterbrot, eine Kante geräucherter Speck, gefärbte Ei, Salz und eine Stange Kren, das ist Merrettich, waren, in die Kirche ging. Nach der Messe wurden diese Köstlichkeiten dann vom Pfarrer gesegnet und anschließend zuhause dann gab es ein geweihtes Frühstück.
Schade, dass diese Bräuche immer weniger werden, denn irgendwie sind sie doch schön und geben dem Alltag etwas besonderes.
Nun wünsche ich euch ein schönes Osterfest, genießt die freien Tage und freut euch und denkt daran die Auferstehung bedeutet auch Hoffnung.
Und die brauchen wir gerade in diesen unruhigen Zeiten besonders.
Nun noch ein Gedicht von meinem Freund
 'Die Nachtigall'.



Ostermorgen
 
Die Lerche stieg am Ostermorgen,
empor in das Luftgebiet,
und schmettert, noch etwas verborgen,
ein freudiges Auferstehungslied.

Und wie sie schmettert da erklangen,
viele Stimmen nach im Feld,
wacht auf, das Alte ist vergangen,
wach auf du junge Welt.

Lobt die Natur mit frohem Schall,
wacht auf, ihr Frühlingsglanz der Sonnen,
alles grün und helles Laub überall
wacht auf der Schlaf sei euch genommen.
 
Die Veilchen auf den Waldesgründen,
Die Primeln weiß und Blüten rot,
ihr wollt es alle mit verkünden,
die Liebe ist stärker als der Tod.

Wacht auf ihr trägen Menschenherzen,
was ihr im Winterschlaf versäumt,
in dumpfen Lüstern, dumpfen Schmerzen,
ist ein Fremder der das nur erträumt.

Laue Lüfte wehen durch die Lande,
diesen Jugendhauch lasst herein,
zerreißt die Fesseln der schlafende Bande,
wie ein Adler sollt ihr sein.

Auch die Grübler die sich so verloren,
Traumwandeln auf düsterer Bahn,
auf, die Welt ist neu geboren,
hier ist ein Wunder, nehmt es an.

Alle sollt ihr euch erfreuen,
was über euch ergossen ward,
es ist ein inniges gereuen,
das Bild, was der Frühling offenbart.

Was dürr war, grünt im Wehen der Lüfte,
jung wird das Alte nah und fern,
der Odem der Natur sprengt alle Grüfte,
wacht auf, der Ostertag ist da.

(c) Die Nachtigall
 

Kommentare:

  1. Liebe Lore, finde es auch schade, dass solche Bräuche gar so nicht mehr existieren. Hört auch so wenig von Osterfeuern. Ich finde jedes Fest besonders und das muss man feiern. Frohe Ostern Dir, ist Claudia auch bei Dir? Alles Liebe Eva

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Für die lieben Kommentare möchte ich mich bedanken, ich freue mich über jeden einzelnen, auch wenn ich nicht immer dazu komme, sie zu beantworten.