Samstag, 29. August 2015

Erinnerung an eine schöne Vergangenheit





Heute jährt sich der zweite Todestag meines Mannes. Auch wenn der Schmerz nicht mehr so überwältigend ist wie letztes Jahr, so ist er doch noch vorhanden.
Man sagt ja: 'Zeit heilt alle Wunden'
Aber wie bei einer großen Wunde die heilt,eine Narbe zurück bleibt, so ist das auch wenn man einen gliebten Menschen verliert.
Der Verlust und die Einsamkeit bleibt.
Aber noch etwas bleibt: Die Erinnerung
Und so habe ich heute ein wenig in alten Fotos gekramt und die schönsten Stunden unseres Lebens Revue passieren lassen. 
Ein paar davon möchte ich euch zeigen.

                        Auf dem Standesamt
       Im Hintergrund meine Mutter und Kurtls Bruder

Ich weiß nicht, wer das Foto damals gemacht hat, aber es hat leider einen Rotstich, aber trotzdem unsere glücklichen Gesichter kann man noch erkennen.
Einige Tage vor der Hochzeit haben wir mit Freunden gefeiert. Einer unsere Freunde, ein rechter Schelm,
warnte uns vor dem Standesbeamten, der stocksteif und mit Leichenbittermiene die Paare traute.
Und er führte uns eine Parodie der Zeremonie vor, bei der wir fast vom Stuhl fielen vor Lachen.
Als ich dann brav und gediegen neben meinem Mann vor dem Beamten saß, da fiel mir diese Szene wieder ein und ich versprürte den ensetzlichen Drang zu kichern.
Da ich so beschäftigt war meinen Lachreiz zu unterdrücken hörte ich kaum hin, was der Standesbeamte sprach und habe dann viel zu früh JA
gesagt.
Ich lache gern und Kurt war auch ein fröhlicher Mensch, der für jeden Spaß zu haben war. Hier hat er sich auf dem Schiff als Frau verkleidet.

Ich habe ja in meinen Erinnerungsgeschichten schon mal erwähnt, dass Kurt die ersten Jahre unsere Ehe noch zur See gefahren ist und ich ihn alle zwei Monate auf dem Schiff besucht habe.
Hier lag das Schiff in Rotterdem und wir haben von dort aus einen 
Ausflug nach Amsterdam gemacht.


Und nun zum Schluss noch ein Bild von unserem Wonneproppen Claudia