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Samstag, 7. September 2024

Die abenteuerliche Reise im Ballon Fortsetzung 13


Sie setzen sich auf den Boden des Korbes und überlegen, wo sie mit ihrer Suche beginnen sollen.
Alle waren sich einige, dass sie in der Hafenkneipe beginnen sollten, in der die Zirkusleute sich von dem Direktor verabschiedet haben.
Das sanfte Schwanken des Luftschiffes macht sie schläfrig, hat doch keiner von ihnen vergangene Nacht besonders gut geschlafen.
Bald liegen sie aneinander gekuschelt und schlafen
So bemerken sie auch nicht die unheildrohende
schwarze Wolke über sich und das bösartig grinsende Gesicht von Taifu.
Sie werden erst wach, als der Ballon wild durch
die Luft schleudert, durch Äste kracht und hart auf den Boden aufschlägt.
Ein böses grausiges Lachen ist zu hören – dann Stille.
Benommen bleiben sie einen Moment liegen, dann klettern sie aus dem Korb.
Sie befinden sich mitten in einem dunklen Wald.
Gruselig ist es hier. Es ist, als würden unheimlich böse Wesen sie beobachten. Selbst die Bäume scheinen Gesichter zu haben und sie böse anzustarren.
Mit einem Zischen fährt ein Feuerball durch die Zweige und verwandelt Ballon und Korb in eine leuchtende rote Kugel, die zusammenfällt und nur noch ein Häufchen schwarze Asche übrig bleibt.
Die Feuerhexe!“ flüstert Angela.
Ängstlich rücken sie zusammen und sehen sich furchtsam um.
Angela umklammert das Amulett ihrer Mutter, das Viola ihr zum Abschied gegeben hat und sie spürt wie die Angst von ihr weicht und sie ganz ruhig wird.
Wir müssen versuchen den Weg aus dem schwarzen Wald zu finden,“ fordert sie ihre Freunde auf und ihre Ruhe überträgt sich auf die anderen.
Wie selbstverständlich übernimmt das junge Mädchen die Führung.
Sie zwängen sich durch dichtes dorniges Gebüsch und zwingen sich die drohend blickenden Augen ringsum nicht zu beachten.
Doch der Wald scheint immer dichter zu werden und sie haben das Gefühl im Kreis zu laufen.
Endlich lichten sich die Bäume und sie laufen schneller, um dann enttäuscht stehen zu bleiben.
Ein düsteres, mächtiges Gebäude ragt vor ihnen auf.
Das Schloss der Feuerhexe.
Sie wollen umkehren, doch ihre Füße versagen ihren Dienst, als wären sie festgewachsen.
Eine leise zarte Stimme wispert:
Nehmt euch bei den Händen und egal was passiert, lasst die Hand des anderen nicht los, dann kann euch die Feuerhexe nichts anhaben.
Das Amulett wird euch schützen.“
Schnell fassen sie sich an den Händen, entschlossen sich gegenseitig nicht los zu lassen.
Das Tor der Burg öffnet sich knarrend und zwei große schwarze Hunde mit Augen wie glühende Kohlen rasen auf sie zu und umkreisen sie knurrend.
Bebend vor Angst, aber die Hände fest miteinander verbunden, warten die Fünf was passieren wird.
Eine Frau mit feuerroten Haaren und glühenden schwarzen Augen schlendert die Stufen herunter lächelt sie freundlich an.
Wen haben wir den da, liebe Gäste. Seid willkommen. Wollt ihr nicht eintreten und euch an meinem Feuer wärmen?“
Peter schüttelt heftig den Kopf und umklammert fest die Hand seiner Schwester, die wiederum Hieronymus an der Hand hält, der Fridolin umfasst und dieser fest Angela gepackt hat.
So bilden die Fünf eine Einheit.
In den Augen der Hexe blitzt es kurz auf und ihre eben noch freundliche Stimme klingt ärgerlich.
Dummköpfe! Warum klammert ihr euch so aneinander. So werdet ihr niemals durch die Tür des Schlosses kommen.“
Angela hebt stolz den Kopf und sieht der Hexe furchtlos ins Gesicht.
Wir verzichten auf eure falsche Gastfreundschaft. Ihr habt meine Mutter getötet aus reiner Bosheit und niemals werden wir euer Haus betreten.“
Die Anderen nicken zustimmend.
Wütend zischt die Hexe.
Du bist genauso frech und vorlaut wie deine Mutter. Die hielt sich immer für etwas besseres diese Kräuterhexe. Hahahaaaa!
Und als sie dann einmal ihr schützendes Amulett vergessen hatte, gehörte sie mir!!!!“
Während sie sprach war sie immer größer geworden und eine blutrote Feuerkugel umgab sie.
Die Hund heulen auf und ducken sich ängstlich und die Freunde rücken enger zusammen.
Angela umklammert mit ihrer freien Hand das Amulett ihrer Mutter und sie spürt, wie ein tiefe Ruhe sie erfüllt und ihre Furcht verschwindet.
Sie drückt beruhigend Fridolins Hand und wie eine Welle strömt die Furchtlosigkeit durch die verschlungen Hände.
Hieronymus blickt die Hexe keck an und meint spöttisch:
Wen willst du mit deiner Kugel beeindrucken?
Da habe ich im Zirkus schon tollere Kunststücke gesehen!“
Die Feuerkugel verschwindet und die Hexe sieht ihn wütend an.
Ihre Hände sind zu Fäusten geballt und sie bebt vor Zorn.
Du nichtsnutziger kleiner Bengel, weißt du wie wunderbar du brennen wirst!
Das Holz aus dem du geschnitzt bist ist alt, morsch und verfault!“ giftet sie.
Und du freches Ding einer frechen Mutter,“ wendet sie sich an Angela.
Dein Freund ist auch aus Holz, mal sehen wie wunderbar er brennen wird.“
Sie hebt die Hand und ein Feuerblitz schießt aus ihrem Finger und direkt auf Fridolin zu.
Da kommt aus dem Amulett ein goldener Strahl und wehrt das Feuer ab.
Dieses fährt in den nächsten Baum, der hell wie eine Fackel auflodert und dann zu Asche zerfällt.
Mit einem wütendem Aufschrei verschwindet die Feuerhexe zusammen mit ihren Hunden im Schloss.
Sich fest an den Händen haltend gehen die fünf Freunde im Gänsemarsch zurück, in der Hoffnung aus dem düsteren Wald wieder herauszufinden.
Bange ist ihnen ums Herz und ringsum wispert und zischt es.
Immer wieder lodern kleine Flammen auf und lassen sie entsetzt zurück weichen.
Der Wald scheint sie mit dunklen Händen zu umfassen, als wollte er sie nie mehr loslassen.
Mutlos stolpern sie vorwärts.
Jedes Mal wenn sie denken einen Pfad aus dem Wald gefunden zu haben, schieben sich dichte dornige Büsche zusammen und stellen sich ihnen in den Weg.
Wenn wir nur den Ballon noch hätten,“ murmelt Peter und die anderen nicken.
Sie sind müde, wagen es aber nicht sich zu setzen.
Ihre Hände sind immer noch miteinander verbunden.
Ein heller Lichtstrahl fährt aus dem Amulett und lenkt ihre Blicke nach oben.
 
Morgen geht es weiter

Freitag, 28. Oktober 2022

Die Prophezeiung







Die Prophezeiung

Keuchend läuft ein Zwerg auf seinen kurzen stämmigen Beinen durch den Wald und ruft immer wieder:
Sie sind da, sie sind da, die gelben Drachen sind da!“
Ringsum wird es lebendig und Tiere, Pilzmännchen und Wurzelwichtel kommen aus dem Gebüsch.
Was ist los, was ist los?“
Kommt mit zum Versammlungsort!“
Die kleine Lichtung inmitten des Waldes füllt sich und der Zwerg klettert auf den großen Stein in der Mitte.
Einen Moment stützt er sich auf den Knien ab und atmet keuchend ein und aus, dann aber sieht er sich um und verkündet mit düsterer Stimme.
Ich habe sie gesehen, die gelben feuerspeienden Drachen, die das Orakel vor hundert Jahren prophezeit hat. Sie sind gekommen, um unser Land zu vernichten!“
 

 
 
Ach Unsinn!“ ruft eine Blaumeise, die sich mit den anderen Vögeln auf den Bäumen niedergelassen hat, „ das sind Baumaschinen, keine Drachen, ich habe solche Dinger schon in der Stadt gesehen!“
Trotzdem werden sie unser kleines Reich vernichten!“
Ein alter Mann mit langem weißem Haar betritt die Lichtung und ehrfürchtig machen die Versammelten ihm Platz.
Es ist der Zauberer Marlin, der schon viele hundert Jahr lebt und sehr weise und klug ist.
Es stimmt, die Drachen sind längst ausgestorben, aber den Menschen ist es gelungen ihre eigenen Drachen zu bauen. Es sind feuerspeiende Maschinen, die die Luft verpesten und viel zerstören können.

Der Enkel des Jungen, der vor hundert Jahren versprochen hat, dass er und seine Nachkommen unsere kleine Welt schützen werden, liegt im Sterben und sein Sohn ist bereits vor ihm ins andere Reich gewechselt.
Der Schwiegersohn des Sterbenden aber ist ein böser Mann und er hat mit dem Bürgermeister ausgehandelt eine große Straße hier zu bauen.“
Was sollen wir denn tun?“
Große Unruhe macht sich breit.
Wir müssen sie aufhalten! Wir könnten die Hexen zu Hilfe rufen!“
Der alte Zauberer lächelt traurig.
Und wenn wir alle zusammen unsere Zauberkräfte einsetzen, die Maschinen sind zu stark.“
Der Sohn des alten Mannes aber hatte eine Tochter!“ ruft eine kleine Elfe.
 
 

 
Der Zauberer sieht sie mit einem scharfen Blick an und erschrocken zieht sie ihr Köpfchen ein und das kleine Stückchen Apfel, das sie hält, fällt ihr aus der Hand.
Du kennst ein Menschenkind?“
Ja, sie heißt Elsbeth und ich traf sie einmal im Wald, als sie Beeren pflückte und seitdem sind wir Freundinnen.“
Das ist wunderbar, denn im Orakel heißt es auch, wenn in hundert Jahren noch ein Menschenkind mit einem Wesen aus unserer Welt befreundet ist, dann kann die Gefahr abgewendet werden. Flieg zu deiner Freundin Belablu, vielleicht kann sie uns helfen. Aber beeile dich, denn die Todesfee ist schon auf dem Weg zu dem alten Mann.“
Die Elfe schwirrt los und erreicht nach kurzer Zeit die schöne große Villa.
Da sie schon öfter ihre Freundin besucht hatte wusste sie, wo deren Zimmer lag.




Sie hat Glück, das Fenster ist offen und die kleine Elsbeth
sitzt auf ihrem Bett und weint bitterlich.
Belablu setzt sich auf ihre Schulter und spricht leise tröstende Worte in das Ohr des Mädchens.
Elsbeth wischt sich über die Augen und schnieft.
Wie schön, dass du gekommen bist, ich bin so furchtbar traurig, mein Opa wird sterben und dann bin ich ganz allein.“
Nein, ich bin doch auch noch da und außerdem du hast doch noch deine Tante Luise.“
Ja,sie ist nett, aber Onkel Willi ist ein Ekel und meine Tante fürchtet sich vor ihm und ist viel zu schwach sich gegen ihn zu wehren. Sobald Opa tot ist komme ich weit weg in ein Internat und dann können wir uns auch nicht mehr sehen.“
Das werden wir sowieso nicht mehr, wenn nicht ein Wunder geschieht.“
Und nun erzählt die kleine Elfe ihrer Freundin in welcher Gefahr das Reich der 'Kleinen Leute' schwebt.
Elsbeth springt so schnell auf, dass Belablu auf das Bett purzelt.
Kichernd folgt sie ihrer kleinen Freundin in das Schlafzimmer ihres Opas.
Der alte Mann liegt mit geschlossen Augen da und atmet leise.
Am Kopfende des Bettes steht die Todesfee, die aber nur Belablu sehen kann.
Elsbeth beugt sich über den Sterbenden und flüstert eindringlich:
Opa bitte wach auf, das Land der 'Kleinen Leute' ist in großer Gefahr, Onkel Willi möchte es dem Erdboden gleich machen und eine Straße bauen.“
Der alte Mann öffnet die Augen:
Was sagst du da?“ krächzt er mit schwacher Stimme.
Und nun erzählt ihm das Mädchen was es von der Elfe erfahren hat, auch dass Onkel Willi sie ins Internat stecken will.
Die Augen des Sterbenden blitzen auf und für einen Moment kehrt seine Kraft wieder.
Lauf Kind und hole Notar Baumgartner, die Suppe wollen wir ihm versalzen.“
Elsbeth springt auf und hätte beinahe ihre Tante umgerannt, die mit einer Tasse Tee das Zimmer betritt.
Während sich die müde und verhärmt aussehende Frau an das Bett ihres Vaters setzt, fliegt Belablu hinüber zu der Todesfee.
Du hast gehört, dass unser Reich in Gefahr ist, bitte warte noch.“
Seine Uhr ist abgelaufen, er muss jetzt gehen!“
Dann halte sie noch ein wenig an, bis er Vorsorge für uns getroffen hat.“
Die Todesfee sieht sie lange und ernst an, dann nickt sie.
Danke.“
Ein Mann betritt das Zimmer und blickt unwirsch auf das Bett.
Lebt der Alte immer noch!“
Wilhelm, wie kannst du nur so gemein sein, er ist mein Vater!“ ruft Luise entsetzt.
Ach was, ein alter Querkopf ist er, aber sobald er die Augen endlich geschlossen hat, werden wir mit dem Bau der Autobahn beginnen!“
Die Frau schlägt schluchzend beide Hände vors Gesicht.
Ja flenne nur, mehr kannst du ja doch nicht, das einzig gute an dir ist, dass du eine reiche Erbin bist!“
Der alte Mann hat die Augen geschlossen, nur das zucken der Lider und der zusammengepresste Mund zeigen, wie wütend er ist.
Als sein Schwiegersohn das Zimmer verlassen hat, öffnet er die Augen und seine Hand tastet nach der seiner Tochter und dann beginnt er leise und eindringlich auf sie einzureden.
Belablu aber folgt dem Mann.
Draußen im Hof steht der Bürgermeister.
Ist er tot?“
Nein, der Alte ist zäh wie Leder. Aber ich habe so ein komisches Gefühl, vorhin ist die Kleine an mir vorbei gelaufen. Sie werden uns doch im letzten Moment nicht noch einen Strich durch die Rechnung machen wollen.
Wir holen jetzt die Bauarbeiter und walzen alles nieder, dann können sie gar nichts mehr machen!“
Belablu erschrickt und schnell fliegt sie zu ihren Freunden in den Wald.
Diese freuen sich, als sie hören, dass der alte Mann ihnen helfen will, aber als die Elfe ihnen erzählt was Wilhelm vorhat, da sind sie betroffen.
Dann ist alles verloren, mein Zauber ist zu schwach gegen diese Monstermaschinen,“ murmelt der Zauberer niedergeschlagen.
Unsinn!“ ruft der Marder, der auf den Stein gesprungen ist, „ ich weiß, wie wir sie aufhalten können.“
Und was willst du dafür oder ist dein Rat völlig uneigennützig!“ ruft die Eule, die den Marder nicht leiden konnte.
 
 

 
Der Marder wirft ihr einen ärgerlichen Blick zu.
Ja, schließlich geht es auch um meine Heimat, du dummer Vogel!“
Hört auf mit dem Gezanke, wir haben wenig Zeit.“ grollt Marlin.
Der Marder berichtet ihnen nun wie man die Maschinen lahm legen kann, nämlich indem man die Gummischläuche einfach durchbiss.
Nun laufen sie alle zu der Wiese, auf der in einer Reihe mehrere große Baummaschinen standen.
Ratten, Mäuse, Eichhörnchen, Hasen und Marder schlüpften schnell unter die „Drachen“ und gerade noch rechtzeitig haben sie alle Schläuche beschädigt, bevor mehrere Autos auf die Lichtung fahren.
Während der Bürgermeister und Wilhelm mit zufriedenen Gesichtern da stehen, klettern die Arbeiter auf die Maschinen.
Ein mehrfaches kreischendes Geräusch ertönt, dann ist Stille.
Was ist los ! Macht endlich!“ brüllt Wilhelm.
Er springt nicht an, meiner auch nicht!“ rufen die Arbeiter und einer der Männer,der unter seinen Bulldozer geschaut hatte ruft:
Die Schläuche sind alle durchgebissen!“
In dem Moment fährt ein Auto vor und Notar Baumgartner, Luise und Elsbeth kommen auf die kleine Gruppe zu.
Was tun sie hier, sie sind widerrechtlich auf fremden Land.“
Unsinn, das Land gehört mir, sobald der alte Mann tot ist,“ prahlt Wilhelm.
Da täuscht du dich, mein lieber Mann,“ sagt Luise spöttisch, „bevor Vater starb, hat er alles Elsbeth hinterlassen und ich bin einverstanden damit.“
Sie streckt die Hand aus und der Notar gibt ihr einen Briefumschlag.
Mit einem traurigen Lächeln betrachtet sie diesen, dann sagt sie leise, während sie ihrem Mann in die Augen sieht.
Ich habe es nie geschafft, mich von dir zu trennen, denn ich fürchtete einsam zu sein, doch inzwischen habe ich erkannt, einsamer, als mit dir zusammen kann ich gar nicht werden. Mein Vater hat mir eine monatliche Rente ausgesetzt und lebenslanges Wohnrecht in der Villa, aber nur unter der Bedingung, dass ich mich von dir scheiden lassen.“
Sie drückt ihm die Scheidungspapiere in die Hand und wendet sich ab.
Das wirst du bereuen!“ knirscht Wilhelm und stapft zu seinem Auto.
Der Bürgermeister und die Arbeiter haben sich inzwischen längst verdrückt.
Elsbeth aber ist zu ihren kleinen Freunden gelaufen und jubelnd wird sie umringt.




Immer wieder danken sie ihr und das Mädchen erklärt ihnen, dass sie niemals wieder Angst haben müssen und verspricht sie recht oft zu besuchen.
Marlin aber verspricht, dass alle zur Beerdigung ihres Großvaters kommen werden, natürlich wird nur Elsbeth sie sehen können.
Viele Menschen begleiten den allseits geachteten Mann auf seinem letzten Weg.
Und als Elsbeth an ihre Tante geschmiegt am offenen Grab ihres Opas steht, sieht sie auch die 'Kleinen Leute', die ihr aufmunternd zulächeln und sie fühlt sich getröstet in ihrem großen Kummer.
Der Bürgermeister aber fühlt sich nicht wohl in seiner Haut.
Denn wenn er die schadenfrohen Blicke sieht, die ihm gelten, dann weiß er:
' Die nächste Wahl wird er nicht gewinnen'

© Lore Platz 2022