Armin und der Stift des Glücks
Else brachte jeden Morgen einen Korb mit frischen Brötchen und allerlei Leckereien zu dem Kiosk an der Ecke. Denn die alte Berta war ihre Verbündete.
21.05.2025
In jeder meiner Geschichten steckt ein wahrer Kern, entweder habe ich etwas gelesen, oder da ich ein guter Zuhörer bin vertrauen mir viele Menschen ihr Schicksal an. Ich spinne den Faden weiter und versuche das erlebte zu einem guten Ende zu führen, um aufzuzeigen, dass man egal wieviel Kummer das Leben uns bereitete, man doch mit Mut, Liebe und Vertrauen alles bezwingen kann.
Dieser Geschichte liegt ein Artikel über die griechische Sängerin Maria Callas und dem griechischen Millionär Aristoteles Onassis zugrunde.
2014
Mein Freund, die Nachtigall, hat mir wieder eines seiner schönen Gedichte geschickt.
Es handelt von dem kleinen Glück.
Ich habe mir darüber einmal so meine Gedanken gemacht.
Pearl S. Buck eine Frau, die ich sehr bewunderte und deren Bücher ich gerne las, sagte einmal:
"Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das Große vergebens warten"
Und wenn ich so zurück denke und an die vielen Menschen, denen ich so im Laufe meines Lebens begegnet bin, dann waren etliche dabei die am Glück vorbei lebten.
Die meisten ihrer Sätze begannen: " wenn doch ... dann wäre alle besser.
In dem Forum bei dem ich dabei bin. höre ich oft von Kinderarmut, Rentnerarmut und wie schlecht es uns Deutschen doch geht.
Wo aber beginnt Armut?
Ich kann alles haben und doch arm sein, wenn ich die innere Zufriedenheit nicht habe.
Vielleicht errinnert ihr euch an die Geschichte über meine Patentante, eine wirklich arme Frau aber so bescheiden, liebevoll, fröhlich und vor allem zufrieden.
In der Erzählung nur "Nur ein Päckchen Kaffee" habe ich ihr ein Denkmal gesetzt.
Es ist so leicht glücklich zu sein und auch andere glücklich zu machen.
Die Perlen des Herzogs
Der Zirkus Bellandini gastierte in H.
In einem der bunt bemalten Wohnwägen saß eine alte Dame vor dem Schminktisch und sah traurig in den Spiegel.
Das Leben hatte viele Falten in das einst schöne Gesicht gegraben.
Carmelita di Pavlio, unter diesem Künstlernamen sang sie auf den größten Bühnen der Welt. Von den Kritikern hochgejubelt, vom Publikum geliebt und von den Männern begehrt.
Doch ihr Herz gehörte nur einem, Archibald!
Mit seinem jungenhaften Charme hatte sich der englische Adelige in ihr Herz gestohlen und es im Sturm erobert.
Es machte ihm nicht aus, dass sie fünf Jahre älter war. Auf all ihren Reisen begleitet er sie, war immer für sie da und der ruhende Pol in ihrem hektischen Leben.
Einen Moment schloss die alte Dame träumend die Augen und ließ noch einmal die unbeschwerte glückliche Zeit Revue passieren.
Doch Fortuna ist neidisch und kein Glück dauert ewig.
Der Vater von Archibald starb und er musste zurück nach England und die Frau heiraten, die ihm seine Familie ausgesucht hatte.
Es war undenkbar, dass er als Herzog eine Künstlerin heiratete.
Es war hier in H., als sie für immer Abschied genommen hatten. Archie hatte ihr ein rotes Etui mit einer wunderschönen Perlenkette überreicht, damit sie ihn niemals vergaß.
Als ob das nötig gewesen wäre.
Vor einigen Jahren war er gestorben.
Die alte Dame öffnete eine Schublade an ihrem Tischen und zog ein rotes Etui heraus.
Zärtlich fuhr sie mit den Fingern die Perlen entlang.
Perlen bedeuten Tränen. Für jede einzelne dieser Perlen hatte sie hundert Tränen vergossen.
Sie stürzte sich in die Arbeit und die Kritiker überschlugen sich vor Begeisterung, denn ihr Gesang war noch besser, noch gefühlvoller geworden und niemand ahnte den großen Schmerz, der hinter all diesen Tönen lag.
Doch eines Tages brach ihre Stimme und sie musste die Bühne verlassen.
Zuerst musste sie ihre wunderschöne Villa verkaufen, dann ihren Schmuck.
Doch von der Perlenkette konnte sie sich nicht trennen.
Schließlich landete sie in einer kleinen schäbigen Pension und fürchtete sich jeden Tag davor, dass ihre Ersparnisse zur Neige gingen.
Und dann war sie dem Zirkusdirektor Martinsen begegnet. Er hatte sie sofort erkannt und ihr eine Stelle an der Kasse angeboten.
Viele Jahre reiste sie nun schon mit dem Zirkus durchs Land und sie waren wie eine kleine Familie.
Doch Direktor Martinsen starb vor einigen Monaten und sein arroganter Sohn übernahm die Leitung und heute hatte er sie in den Bürowagen bestellt und erklärt, dass ab sofort seine Freundin an der Kasse sitzen würde.
Außerdem wäre er nicht so dumm wie sein Vater und würde nutzlose alte Leute mit durchfüttern.
Sie solle sich eine andere Bleibe suchen, denn wenn der Zirkus weiterzöge, würde sie nicht mitkommen.
Die alte Dame seufzte, dann steckte sie das Etui in ihre Handtasche und stand auf.
Gerade als sie ihren Mantel anzog, öffnete sich die Tür und die alte Lissy, die beiden Clowns Pippo und Peppo und der alte Sam, der seit einem Unfall auf dem Trapez hinkte, drängten sich herein.
Als die alte Dame Lissys verweintes Gesicht sah, fragte sie nur:
„Ihr auch?“
Schweigend nickten die Vier.
Dann polterte Pippo wütend: „Unsere Späße seien veraltet, niemand könne darüber noch lachen. Und er will den Zirkus verjüngen und wir Alten sollen verschwinden.
Lissy schluchzte laut auf. „Ich habe doch niemanden, wohin soll ich?“
Die alte Dame nahm sie liebevoll in die Arme. „Wir sind deine Familie.“
Fragend sah sie die drei Männer an und diese nickten und bestätigten.
„Wir bleiben zusammen!“
„Siehst du, du kleiner Angsthase, nun hast du eine Schwester und drei Brüder. Wir werden uns eine Wohnung suchen und unsere kleinen Renten zusammen schmeißen. Dann können wir wunderbar leben.
Aber nun muss ich noch etwas erledigen. Wartet doch hier auf mich, ich bin bald zurück.“
Kurze Zeit später stand sie vor dem Juweliergeschäft, in dem Archie damals die Perlen für sie gekauft hatte.
Wenig später kam sie mit einem Scheck in der Tasche aus dem Geschäft, dessen Höhe sie noch immer erbleichen ließ.
Diesmal leistete sie sich ein Taxi zurück in den Zirkus.
Wie staunten und strahlten ihre Freunde, als sie ihnen den Scheck zeigte und ihnen erklärte, dass sie für sich und ihre kleine Familie ein Haus kaufen wollte und gleich darauf machten sie sich auf den Weg zu einem Makler.
Es dauerte auch nicht lange bis sie ein passendes kleines Häuschen mit fünf Zimmern und einer großen Wohnküche und einem schönen Garten gefunden hatten.
Sie bekamen es sogar ziemlich günstig, da es schon lange leer stand und die Renovierungsarbeiten wollten sie selber machen.
So blieb noch eine schöne Summe über als Notgroschen.
Ein Jahr war vergangen.
Es war eine laue Sommernacht.
Auf der Terrasse saß Lissy deren Stricknadeln lustig klapperten. Zu ihren Füßen lag der Kater Merlin.
Pippo, Peppo und Sam spielten Karten und die alte Dame trat eben aus der Tür und ging die kleinen Stufen hinunter in den Garten.
Auf der Bank unter der Ulme setzte sie sich und sah hinauf in den Sternenhimmel.
„Nun hast du wieder einmal für mich gesorgt Archibald. Dein großzügiges Geschenk hat uns allen einen ruhigen Lebensabend beschert.
Einige Jahre muss ich noch hier bleiben, denn meine Freunde brauchen mich, doch dann komme ich zu dir und keine Macht der Welt wird uns wieder trennen können!“
Sie schüttelte den Kopf und blinzelte verwirrt.
Es war ihr, als hätte einer der Sterne geblinkt, doch als sie wieder nach oben sah, zogen die Sterne gleichmäßig ihre Bahn.
Lächelnd stand sie auf. Das war wohl eine Sinnestäuschung.
Wer weiß!
© Lore Platz 2014
An diesem Tag feiert man den Tag der Verliebten oder auch Menschen, die sich gern haben, denken an diesem Tag ganz besonders aneinander und drücken dies durch Grüße oder kleine Geschenke aus.
Der Name Valentin ist nicht auf den bayrischen Komiker Karl Valentin zurückzuführen, sondern laut Überlieferung auf Bischof Valentin von Rom, der am 14. Februar 269 enthauptet wurde.
Bischof Valentin hatte trotz des Verbotes des Kaisers Claudius II. Paare kirchlich getraut.
Darum gibt es auch heute noch Gottesdienste am Valentinstag, in den die Ehepaare gesegnet werden.
Übrigens glaubte man, dass am 14. Februar die Vögel begannen sich zu paaren.
Darum nannte man diesen Tag auch den Vielliebchentag und in England und Frankreich ist Valentin der Schutzpatron der Verliebten und Verlobten.
In Finnland ist der Valentinstag der Freundschaftstag und man verschickt anonym kleine Geschenke oder Karten an jemand der einem sympathisch ist.
In Südafrika feiert man am 14. Februar ein öffentliches Fest und kleidet sich weiß und rot, den Farben für Reinheit und Liebe.
In Italien treffen sich Liebespaar an einer Brücke, hängen ein Schloss mit ihren Initialen an das Geländer und werfen jeder einen Schlüssel in Wasser und wünschen sich etwas.
Der Wunsch muss natürlich geheim bleiben.
Seit dem 15. Jahrhundert werden in England Valentins - Paare gebildet, die am Vorabend ausgelost werden und sich dann kleine Geschenke oder Gedichte schicken.
Im viktorianischem Zeitalter wurde es dann Mode sich aufwendig verzierte Karten zu schenken.
Englische Auswanderer brachten diesen Brauch nach Amerika.
In Japan schenken die Frauen den Männern am Valentinstag Schokolade, oft selbst hergestellt.
Dafür bekommen sie dann einen Monat später als Gegengeschenk am White Day weiße Schokolade.
Südkorea hat noch einen dritten Tag eingeführt.
Wer am 14. Februar und 14. März leer ausging betrauert dies am 14. April, indem er Nudeln mit schwarzer Soße isst.
Nun wünsche ich euch einen schönen Valentinstag und hoffe dass jeder von euch jemand hat der an ihn denkt und keiner am 14. April Nudeln mit schwarzer Soße essen muss.
(c) Lore Platz 14.02.2016
Manchmal wünscht man sich einen Wunschbrunnen, besonders in der momentanen Lage, die unsere Welt belastet. Leider gibt es den nicht, oder doch, manchmal wenn man fest daran glaubt gehen Wünsche in Erfüllung
Viel Spaß beim Lesen!
Der Wunschbrunnen
Wohlig streckte sich Isabella , der Hahn hatte sie geweckt, als er fröhlich die Sonne begrüßte. Die junge Frau sprang aus dem Bett und zog die Vorhänge zurück. Strahlender Sonnenschein beleuchtete die herrliche Landschaft und die Luft war so klar, dass man die Berge sehen konnte.
Drei Wochen Urlaub lagen vor ihr, die sie auch dringend nötig hatte. Sie arbeitete in einem Münchner Krankenhaus als Krankenschwester und die letzten Wochen waren sehr stressig.
Nach einer erfrischenden Dusche zog sie ihre Wanderkleidung an, denn gleich nach dem Frühstück ging es in die Berge.
© Lore Platz 2020
Schlittenfahrt
Hurtig trabt der weiße Schimmel
Fröhlich seine Glöckchen bimmeln
Eingehüllt in warme Decken
Kann die Kälte uns nicht schrecken.
Große Flocken, weiße Pracht
Winter, wie hast die Welt du schön gemacht
Rote Bäckchen, blanke Augen, stimmen froh ein
Lied wir an
Selbst der Kutscher brummt ganz leise, obwohl er
doch nicht singen kann
Ein Hirsch edel und stolz
Kommt aus dem Unterholz
Regungslos bleibt er jetzt stehen
Überrascht uns hier zu sehen
Weiter geht’ s, das Ziel erreicht
Gesichert ist der Schlitten, das Pferd versorgt
Schnell nun aber hinein, in den wärmenden Hort
Weihrauchduft und brennende Kerzen
Empfängt uns, erreicht unsere Herzen
Jubelnd vom Chor nun die Orgel erklingt
Alle erheben sich, vom Blatt man singt
Die schönen Weihnachtslieder, die lobpreisen die
Mutter und ihr neugeborenes Kind
Nur für Josef kein einziges Wort man find'
Der Priester spricht den Segen, wir dürfen hinaus
Wünschen allen frohe Weihnacht und fahren nach
Haus
Hurtig trabt der weiße Schimmel
Fröhlich seine Glöckchen klingen
© Lore Platz 2014
Die Kinder folgten dem gütigen Mann nach draußen und jubelten, als sie den prächtigen Schlitten sahen.
„Dürfen wir damit fahren? “ „Steigt nur ein!“ lachte Nikolaus und dann ging´s los.
Die Kinder jauchzten, doch als der Schlitten in den Hof einbog wurden sie ganz still.
Aufmunternd lächelte der Bischof ihnen zu.
Aus dem Haus kamen der Bauer und die Bäuerin und von überall das Gesinde.
Als der feine Herr nun mit den Kindern an der Hand auf sie zukam verbeugte sich der Bauer so tief, dass seine Nasenspitze fast den Boden berührte und sein Gesicht eine rote Farbe annahm.
Seine Frau knickste und zwitscherte überfreundlich:“Welche Ehre darf ich sie ins Haus bitten.“
Da entdeckte sie die Kinder und wedelte mit beiden Händen.
„Verschwindet ihr Bettelpack, belästigt den feinen Herrn net.“
Der feine Herr aber beachtete sie nicht und forderte die Kinder auf sie zur Großmutter zu bringen.
Als er das zerfallene Häuschen betrat sah er sich um und sein Gesicht wurde sehr ernst.
Doch als er die alte Frau auf dem Sofa sah, die sich bemühte aufzustehen wurde sein Blick milde
„Bleiben sie sitzen,Großmütterlein, ihre Enkel und ich laden sie zu einem Weihnachtsessen ein.“
Dann wendete er sich zu den Kindern, „helft der Oma beim packen, hier könnt ihr nicht bleiben und nehmt nur eure persönlichen Dinge mit, ich schicke euch meinen Kutscher, er kann euch helfen.
Ich muss noch etwas erledigen.“
Als er das Haus verließ standen Gewitterwolken auf seiner Stirn.
Mit schnellen Schritten ging er auf den Bauern zu und baute sich vor ihm auf.
„Der Hias war Knecht bei ihnen und hat sein Leben verloren, als er ihres gerettet hat und statt sich aus Dankbarkeit um seine Mutter und seine Kinder zu kümmern steckt ihr sie in dieses kalte baufällige Rattenloch!“
Suchend sah er sich um. „Martin, Mirl. Bärbel kommt."
Verlegen traten die drei zum Bischof. Dieser drückte jedem herzlich die Hand.
„Ohne euch hätten meine drei Schützlinge diesen Winter vielleicht nicht überlebt.
Nun packt eure Sachen und kommt mit uns.“
In diesem Moment kam die Oma am Arm des Kutschers und beiden Kinder, diese sprangen in den Schlitten und der Kutscher half der alten Frau, dann breitete er die warme Felldecke über die drei.
Fritz entdeckte als erster Martin, Mirl und Bärbel. „Kommt ihr auch mit uns“ „i denk scho,“ brummte Martin.
Nikolaus, der bereits neben dem Kutscher saß lachte fröhlich . “Draußen vor dem Hof steht ein Schlitten für euch und euer Gepäck.“
Mit klingelnden Glöckchen fuhren die beiden Schlitten durch die herrliche schneeweiße Landschaft, dann geht´s einen steilen Berg hinauf und vor einem großen Anwesen blieben sie stehen.
Martin, der als erster aus dem Schlitten gesprungen ist schaute sich staunend um und rief.
“Das ist doch der Einödhof vom Mooshamer, der vor kurzem gestorben ist ohne einen Erben zu hinterlassen.“
„Doch ein Erbe ist schon gefunden, wir mussten es nur aus gewissen Gründen geheim halten und ihr seid heute seine Gäste.“ lachte der Bürgermeister, der aus dem Haus gekommen ist , um die Gäste zu begrüßen.
Bald saßen sie alle an dem reich gedeckten Tisch und schmatzen und lachten.
Als alle satt waren bat der Bürgermeister sie in die gute Stube und nachdem jeder einen Platz gefunden hatte, begann er zu erklären:
„ Der Mooshamer war ein Sonderling, der mit den Dörflern, da unten nix zu tun haben wollte und jeder dachte er hätte keinen Erben.
Vor zwei Jahren hat er sein Testament gemacht und es versiegelt bei mir hinterlegt.
Als er dann verstarb und ich es öffnete, staunte ich nicht schlecht und wusste sofort, dass ich es unbedingt geheim halten musste.“
„Ja, aber warum?“ wollte Fritz wissen, „weil der Mooshamer der Großonkel deines Vaters war und den Hias zum Erben eingesetzt hat und da euer Vater vor einem Jahr verunglückt ist, seid ihr jetzt die Erben.
Stellt euch vor der Hartleitner Ludwig hätte das erfahren, der wäre doch gleich in die Stadt aufs Gericht und hätte sich für die Vormundschaft gemeldet und hätte sie auch bekommen, weil er sich ja so liebevoll euer angenommen hat nach dem Tod eures Vaters.
Deshalb habe ich verbreitet, dass nach dem Erben noch gesucht wird und mit meinem Freund Nikolaus eure Entführung hierher geplant.“
„Ja und uns hast ja gleich mit entführt“, brummte Martin.
Der Bürgermeister grinste und schaute die drei, die auf dem Sofa saßen und mit großen Augen zugehört hatten verschmitzt an.
„Weil ihr hier gebraucht werdet.
Du Martin bist bereits als Vormund für die Kinder gerichtlich eingetragen und wirst außerdem den Hof verwalten und Fritz beibringen was ein Bauer alles wissen muss und deine Frau wird der Ellii alles beibringen.
Dafür erhält jeder von euch ein ordentliches Gehalt sowie lebenslanges Wohnrecht.“
„Aber ich habe doch keine Frau!“
„So wie du und die Mirl streiten hast du sie schon gefunden.“
„Ja und bevor wir gehen bekommt ihr meinen kirchlichen Segen und der Johann trägt es dann im Standesamt ein .“
Der Bürgermeister aber wandte sich an Bärbel.
„Du wirst hier die Hauserin und Köchin, mit einem großzügigen Gehalt und lebenslangem Wohnrecht.
Elfie klatschte in die Hände „ Wir leben hier alle wie eine große Familie zusammen, das wird schön.“
Und was ist meine Aufgabe, „ fragte die Oma.
Die Kinder fielen ihr um den Hals und riefen.
„Du musst dir nur gefallen lassen, dass du von früh bis spät verhätschelt wirst!“
© Lore Platz Juni 2024
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Lores Weinachtszauber